8. Mai 2025
PIM für den Vertrieb: Wie dein Außendienst im Verkaufsgespräch gewinnt
Erfahre, wie ein PIM-System deinen Vertrieb mit mobilen, aktuellen Produktdaten ausstattet und Verkäufer zu souveränen Beratern macht.
PIM für den Vertrieb: Wie dein Außendienst im Verkaufsgespräch gewinnt
PIM für den Vertrieb: Wie dein Außendienst mit PIM-Daten im Verkaufsgespräch gewinnt
Ein PIM-System transformiert deinen Vertrieb, indem es den Außendienst mit einer mobilen, zentralen „Single Source of Truth“ für alle Produktdaten ausstattet. Der sofortige und verlässliche Zugriff auf aktuelle technische Spezifikationen, Marketingmaterialien und Echtzeit-Verfügbarkeiten auf einem Tablet oder Laptop verwandelt deine Verkäufer von reinen Produktpräsenteren in souveräne, technische Berater, die Verkaufsgespräche dominieren, Kundenvertrauen aufbauen und Abschlüsse schneller und sicherer erzielen.
Frage einen beliebigen Vertriebsleiter im B2B-Mittelstand nach der größten Herausforderung seines Außendienstes, und du wirst nach kurzem Nachdenken wahrscheinlich eine Antwort in diese Richtung hören: „Meine Leute verbringen zu viel Zeit mit interner Recherche und zu wenig Zeit mit strategischem Verkaufen.“ Es ist ein stilles, aber allgegenwärtiges Dilemma. Dein hochqualifizierter, teuer bezahlter Außendienstmitarbeiter – dein Speer an der Kundenfront – sitzt im entscheidenden Verkaufsgespräch und wird mit einer spezifischen technischen Detailfrage konfrontiert. Er zögert. Er blättert unsicher in einem veralteten, 200-seitigen Printkatalog. Er öffnet eine unübersichtliche Excel-Preisliste auf seinem Laptop, von der er nicht weiß, ob sie die letzte Version ist. Schließlich seufzt er und sagt den Satz, den jeder Kunde fürchtet und jeder Vertriebsleiter hasst: „Gute Frage. Da muss ich im Büro anrufen und mal nachfragen. Ich komme darauf zurück.“
In diesem Moment ist mehr verloren gegangen als nur eine schnelle Antwort. Es ist ein Bruch im Vertrauen. Die souveräne Haltung des Beraters zerfällt, der Gesprächsfluss ist unterbrochen, und der Kunde spürt, dass er nicht mit dem Experten spricht, den er erwartet hat. Der Verkäufer wird vom Lösungsarchitekten zum Boten degradiert. Dieser Moment ist die direkte Konsequenz einer fragmentierten, veralteten und für den Vertrieb unzugänglichen Datenlandschaft. Während Marketing und E-Commerce oft im Fokus der PIM-Implementierung stehen, wird die Abteilung, die den direkten und härtesten Einfluss auf den Umsatz hat, sträflich vernachlässigt. Dieser Artikel bricht damit. Wir zeigen dir, warum ein PIM-System das mächtigste Werkzeug ist, das du deinem Vertriebsteam an die Hand geben kannst, und wie es den alles entscheidenden Moment – das Verkaufsgespräch – fundamental zu deinen Gunsten verändert.
1. Das „Taschen-Dilemma“: Die harte Realität des Vertriebsalltags ohne PIM
Um den Wert eines PIM-Systems für den Vertrieb zu verstehen, müssen wir uns die brutale Realität eines Außendienstmitarbeiters ohne zentralen Datenzugriff ansehen. Wir nennen es das „Taschen-Dilemma“, denn das Problem manifestiert sich in der Laptoptasche und dem Kofferraum des Vertrieblers.
Ein Sammelsurium an veralteten Wahrheiten
Was schleppt ein typischer B2B-Vertriebler mit sich herum, um für ein Kundengespräch gewappnet zu sein?
Der Printkatalog: Schwer, oft schon beim Druck veraltet und unmöglich schnell zu durchsuchen. Wehe, der Kunde fragt nach einem Produkt, das erst letzten Monat eingeführt wurde.
Die lokale Festplatte: Ein Ordner namens „Vertriebsunterlagen“ auf dem Laptop, gefüllt mit einem Wust aus PDF-Datenblättern, Präsentationen und Bildern in verschiedenen Versionen. Wurde die Präsentation von letzter Woche vom Marketing aktualisiert? Hat der Kollege die neue Zertifizierung schon in den Ordner gelegt? Niemand weiß es genau.
Die Excel-Preisliste: Eine gigantische Tabelle mit tausenden Zeilen, die quartalsweise per E-Mail verschickt wird. Kundenspezifische Rabatte sind entweder gar nicht abgebildet oder in einer separaten, ebenso unübersichtlichen Datei versteckt.
Der Notizblock: Hier werden die wirklich kniffligen Fragen der Kunden notiert, um sie später an die Technikabteilung weiterzuleiten.
Dieses Arsenal an unverbundenen, statischen und oft veralteten Informationen führt zu einer Kette von ineffizienten und riskanten Verhaltensweisen, die zusammengenommen eine massive Wachstumsbremse darstellen.
Die drei Todsünden des PIM-losen Vertriebs
1. Die ständige Rückversicherung beim Innendienst
Der Außendienstmitarbeiter wird zum verlängerten Arm des Telefons. „Kannst du mal schnell im SAP nachsehen, ob wir von Artikel 12345 noch 50 Stück auf Lager haben?“, „Schick mir mal das Datenblatt für die neue X-Serie rüber, ich find's nicht.“, „Stimmt der Preis für Kunde Meier noch, den ich hier habe?“ Jeder dieser Anrufe unterbricht nicht nur das Kundengespräch, sondern bindet auch wertvolle Ressourcen im Innendienst, die eigentlich für die Angebotsverfolgung oder die Neukundenakquise gebraucht würden.
2. Das riskante Spiel des „Verkaufens unter Vorbehalt“
Um im Gespräch nicht ständig als unwissend dazustehen, beginnen viele Vertriebler, auf Basis von Annahmen zu agieren. „Ja, das sollte in drei Tagen lieferbar sein.“, „Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Zubehörteil kompatibel ist.“ Jede dieser Aussagen ist eine Zeitbombe. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Lieferzeit vier Wochen beträgt oder das Teil nicht passt, ist der Kunde massiv verärgert. Das Vertrauen ist zerstört, und der Auftrag ist in Gefahr. Die Kosten für die Korrektur solcher Fehler – von der Umplanung der Logistik bis hin zu Vertragsstrafen – sind immens.
3. Das Verpassen von goldenen Verkaufschancen
Der Kunde erwähnt beiläufig ein Problem, für das es eine perfekte Lösung im eigenen Produktportfolio gäbe – ein Zubehörteil, ein Verbrauchsmaterial oder eine höherwertige Produktvariante. Aber der Vertriebsmitarbeiter hat diese Information nicht aktiv parat. Sein Katalog ist nach Artikelnummern sortiert, nicht nach Kundenproblemen. Er kann nicht schnell filtern, suchen oder Beziehungen zwischen Produkten erkennen. Die Chance zum Cross- oder Up-Selling verpufft ungenutzt.
Unsere Beobachtung bei entitys.io ist eindeutig: Unternehmen investieren Unsummen in die Schulung ihrer Vertriebsteams in Verkaufsmethodik und Gesprächsführung. Gleichzeitig sabotieren sie deren Erfolg, indem sie ihnen ihr wichtigstes Werkzeug vorenthalten: verlässliche, zugängliche und intelligente Produktdaten. Ein PIM-System ist keine IT-Spielerei. Es ist die strategische Antwort auf dieses fundamentale Vertriebsproblem.
2. Der Game Changer im Kundengespräch: Die 5 Superkräfte des PIM-gestützten Vertriebs
Stellen wir uns nun den gleichen Außendienstmitarbeiter vor, aber diesmal mit einem Tablet in der Hand, auf dem er über einen einfachen Webbrowser auf das zentrale PIM-System des Unternehmens zugreift. Seine Laptoptasche ist leicht, die schweren Kataloge sind verschwunden. Aber die wahre Veränderung findet im Gespräch mit dem Kunden statt. Das PIM verleiht dem Vertriebler fünf entscheidende „Superkräfte“, die ihn vom Produktpräsenter zum unersetzlichen Lösungsberater machen.
Superkraft 1: Allwissenheit – Jede technische Frage wird zur Chance, zu glänzen
Der Kunde, ein erfahrener Ingenieur, stellt die gefürchtete Detailfrage: „Kann diese Komponente bei einer Umgebungstemperatur von -20 Grad Celsius betrieben werden, und welche IP-Schutzart hat sie genau?“
Ohne PIM: Der Vertriebler gerät ins Schwitzen, blättert, telefoniert. Der Moment der Souveränität ist vorbei.
Mit PIM: Der Vertriebler tippt die Artikelnummer oder den Produktnamen in die Suchmaske auf seinem Tablet. Sofort öffnet sich die Produkt-Detailseite im PIM. Er dreht das Tablet zum Kunden und sagt: „Sehr gute Frage. Schauen wir mal direkt rein. Hier sehen wir alle technischen Spezifikationen. Die Betriebstemperatur ist von -30 bis +60 Grad Celsius spezifiziert, Sie sind also absolut auf der sicheren Seite. Und die Schutzart ist IP67, hier ist auch das entsprechende Zertifikat direkt als PDF verlinkt, das kann ich Ihnen sofort per E-Mail schicken.“
Der Effekt: Der Vertriebler hat die Frage nicht nur beantwortet. Er hat sie als Gelegenheit genutzt, seine Kompetenz und die Professionalität seines Unternehmens zu demonstrieren. Er hat visuell und interaktiv gearbeitet und dem Kunden sofort das geliefert, was er braucht. Das schafft enormes Vertrauen und hebt das Gespräch auf eine fachliche Augenhöhe.
Superkraft 2: Zeitreisen – Echtzeit-Einblick in Preise und Verfügbarkeit
Der Kunde ist überzeugt und fragt: „Okay, das passt. Ich benötige 150 Stück. Was ist mein Preis und wann können Sie liefern?“
Ohne PIM: Der Vertriebler zückt seine veraltete Preisliste und den Notizblock. „Ich nehme die Anfrage mal auf, kläre die Verfügbarkeit mit dem Werk und schicke Ihnen heute Abend ein offizielles Angebot.“ Der Verkaufsprozess wird unterbrochen, der Kunde hat kein sofortiges Ergebnis.
Mit PIM: Durch die nahtlose Integration des PIM-Systems mit dem ERP-System sieht der Vertriebler auf seinem Tablet die Daten, die wirklich zählen:
Den tagesaktuellen Lagerbestand an allen Standorten.
Den für diesen spezifischen Kunden im ERP hinterlegten Preis, inklusive aller individuellen Rabatte und Konditionen.
Er kann dem Kunden sofort eine verlässliche Antwort geben: „Perfekt. Wir haben aktuell 450 Stück auf Lager. Die Lieferung erfolgt also innerhalb von 48 Stunden. Ihr individueller Preis für diese Menge beträgt 78,50 Euro pro Stück. Sollen wir den Auftrag direkt auslösen?“
Der Effekt: Der Verkaufszyklus wird dramatisch verkürzt. Die zeitraubende Schleife über den Innendienst entfällt. Der Kunde erhält eine sofortige, verbindliche Zusage, was seine eigene Planungssicherheit erhöht und die Kaufentscheidung massiv erleichtert.
Superkraft 3: Gedankenlesen – Kontextbezogene Verkaufsargumente statt generischer Präsentationen
Das Gespräch kommt an einen Punkt, an dem der Kunde seine spezifische Anwendung beschreibt. „Wir setzen das Bauteil in der Lebensmittelindustrie ein, da sind die Hygienevorschriften extrem streng.“
Ohne PIM: Der Vertriebler nickt und fährt mit seiner Standard-PowerPoint-Präsentation fort, in der allgemeine Vorteile des Produkts aufgezählt werden.
Mit PIM und integriertem DAM (Digital Asset Management): Der Vertriebler hört zu und filtert die Ansicht im PIM. Er tippt auf den Tag „Lebensmittelindustrie“. Sofort werden ihm alle für diesen Kontext relevanten Marketing-Materialien angezeigt, die mit dem Produkt verknüpft sind. Er öffnet eine Case Study mit dem Titel „Wie die Molkerei Huber ihre Ausfallzeiten mit unserer Lösung um 25% senkte“. Er zeigt ein kurzes Anwendungsvideo, in dem das Produkt in einer Abfüllanlage zu sehen ist. Er öffnet das Zertifikat für die lebensmittelechte Beschichtung.
Der Effekt: Das Gespräch wird von einer generischen Produktvorstellung zu einer hochrelevanten, personalisierten Lösungsberatung. Der Kunde fühlt sich verstanden. Der Vertriebler verkauft nicht mehr nur ein Produkt, sondern eine bewährte Lösung für das exakte Problem des Kunden. Die emotionale und rationale Überzeugungskraft steigt exponentiell. Ein PIM mit integriertem DAM, wie es entitys.io bietet, macht aus deinem gesamten Marketing-Arsenal eine scharfe, im Verkaufsgespräch einsetzbare Waffe.
Superkraft 4: Röntgenblick – Systematische Aufdeckung von Cross- und Up-Selling-Potenzialen
Der Kunde hat sich für die Standardversion des Produkts entschieden. Der Auftrag scheint gesichert.
Ohne PIM: Der Vertriebler ist zufrieden und schließt das Gespräch ab. Er verlässt sich auf sein Gedächtnis, um vielleicht noch ein passendes Zubehörteil zu erwähnen.
Mit PIM: Auf der Produktseite im PIM-System gibt es einen eigenen Reiter namens „Beziehungen“. Hier hat das Produktmanagement im Vorfeld alle relevanten Verknüpfungen gepflegt. Der Vertriebler sieht auf einen Blick:
Zubehör: „Für die optimale Montage empfehlen wir unsere Halterung H-500.“
Verbrauchsmaterialien: „Denken Sie auch an die passenden Dichtungsringe V-200. Bei einer Abnahme von 1000 Stück sparen Sie 15%.“
Alternativen (Up-Selling): „Ich sehe, Sie haben die Standardversion gewählt. Für nur 10% mehr erhalten Sie unsere Premium-Version mit der speziellen Schutzlackierung für Feuchträume. Bei Ihrer Anwendung in der Molkerei könnte sich das langfristig durch eine höhere Lebensdauer bezahlt machen.“
Der Effekt: Das PIM-System agiert als intelligenter Verkaufsassistent. Es deckt systematisch zusätzliche Umsatzpotenziale auf und hilft dem Vertriebler, einen höheren Wert für den Kunden (und einen höheren Auftragswert für das Unternehmen) zu generieren. Er muss sich nicht mehr auf sein Gedächtnis verlassen, sondern wird proaktiv vom System unterstützt. Die Flexibilität des Datenmodells in entitys.io ist genau darauf ausgelegt, solche komplexen Produktbeziehungen einfach und klar abzubilden.
Superkraft 5: Unsichtbarkeit – Nahtlose Prozesse, die im Hintergrund einfach funktionieren
Nach dem Gespräch möchte der Kunde eine Zusammenfassung der besprochenen Produkte und Daten.
Ohne PIM: Der Vertriebler verspricht, die Unterlagen am Abend aus dem Hotelzimmer zusammenzusuchen und per E-Mail zu schicken. Er muss verschiedene PDFs manuell zusammentragen, was zeitaufwendig ist und wieder Raum für Fehler schafft.
Mit PIM: Der Vertriebler wählt im PIM die drei besprochenen Produkte aus, klickt auf „Datenblatt generieren“ und wählt die Vorlage „Kunden-Zusammenfassung Deutsch“. Das System erstellt in Sekundenschnelle ein perfekt gebrandetes PDF-Dokument mit den wichtigsten Daten, den Hauptbildern und den technischen Spezifikationen der ausgewählten Produkte. Dieses Dokument kann er direkt vom Tablet aus an den Kunden senden, noch bevor er das Firmengelände verlassen hat.
Der Effekt: Der gesamte Follow-up-Prozess wird automatisiert und professionalisiert. Der Kunde erhält sofort die gewünschten Informationen in einer ansprechenden Form. Der Vertriebler spart wertvolle Zeit bei der Nachbereitung und kann sich schneller dem nächsten Kunden widmen. Das PIM sorgt für einen reibungslosen, beeindruckenden Prozess von Anfang bis Ende.
3. Die organisatorische Transformation: Ein PIM verändert mehr als nur die Daten
Die Einführung eines PIM-Systems als Vertriebswerkzeug ist keine rein technische Umstellung. Sie ist ein Katalysator für eine tiefgreifende positive Veränderung deiner Vertriebskultur und der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.
Vom Einzelkämpfer zum vernetzten Team
Ohne PIM ist der Außendienst oft eine Truppe von Einzelkämpfern, die sich ihr Wissen und ihre Materialien mühsam selbst zusammensuchen. Mit einem PIM wird der Vertrieb zum sichtbaren und integralen Bestandteil eines vernetzten Daten-Ökosystems.
Die Brücke zwischen Marketing und Vertrieb wird endlich gebaut: Das Marketing erstellt hochwertige Case Studies und Videos. Dank der Verknüpfung im PIM werden diese Materialien vom Vertrieb auch wirklich genutzt. Umgekehrt gibt der Vertrieb über das PIM direktes Feedback, welche Informationen beim Kunden am besten ankommen oder welche Daten noch fehlen. Diese Feedbackschleife verbessert die Qualität der Marketing-Materialien kontinuierlich.
Produktmanagement und Vertrieb sprechen dieselbe Sprache: Das Produktmanagement pflegt die technischen Daten zentral im PIM. Der Vertrieb kann sich darauf verlassen, dass diese Daten korrekt sind, und muss nicht mehr jede Spezifikation hinterfragen. Fragen aus dem Feld können direkt im PIM als Kommentar an einem Produkt hinterlegt und vom Produktmanagement beantwortet werden, sodass das Wissen für alle verfügbar ist.
Vom reaktiven Verkäufer zum proaktiven Berater
Die wichtigste Veränderung findet im Kopf des Vertriebsmitarbeiters statt. Die Sicherheit, auf jede Frage eine verlässliche Antwort zu haben, verändert die gesamte Haltung im Verkaufsgespräch.
Gesteigertes Selbstvertrauen: Der Vertriebler muss keine Angst mehr vor technischen Detailfragen haben. Er agiert selbstbewusster und souveräner.
Fokus auf den Kunden, nicht auf die eigenen Unterlagen: Anstatt in Katalogen zu blättern oder im Kopf nach Informationen zu kramen, kann sich der Vertriebler zu 100% auf seinen Gesprächspartner konzentrieren, aktiv zuhören und dessen Bedürfnisse verstehen.
Wandel zur strategischen Beratung: Die gewonnene Zeit und die mentale Freiheit ermöglichen es dem Vertriebler, über das reine Produkt hinauszudenken. Er kann mit dem Kunden über dessen Prozesse, Herausforderungen und zukünftige Bedarfe sprechen. Er wird vom Produktverkäufer zum strategischen Partner.
Diese Transformation ist der Schlüssel zu langfristigen, loyalen Kundenbeziehungen im B2B-Umfeld. Ein Kunde, der sich exzellent beraten fühlt, kauft nicht nur heute, sondern auch morgen.
4. Die Implementierung: So machst du dein Vertriebsteam fit für das PIM-Zeitalter
Die beste Technologie ist nutzlos, wenn sie nicht angenommen wird. Die erfolgreiche Einführung eines PIM im Vertrieb erfordert daher mehr als nur die technische Installation. Sie erfordert ein durchdachtes Change-Management.
Schritt 1: Den Vertrieb von Anfang an ins Boot holen
Mache nicht den Fehler, das PIM als reines IT- oder Marketing-Projekt zu behandeln. Beziehe deine Vertriebsleiter und einige erfahrene Außendienstmitarbeiter von Tag eins in den Auswahl- und Konzeptionsprozess mit ein.
Ihre Pain Points sind dein Anforderungskatalog: Frage sie: Welche Informationen fehlen euch am häufigsten? Welche Prozesse rauben euch die meiste Zeit? Die Antworten sind die wichtigsten Anforderungen an dein zukünftiges PIM-System.
Sie sind deine Champions: Wenn die Vertriebler das Gefühl haben, dass das System für sie gebaut wird und ihre Probleme löst, werden sie zu den stärksten Befürwortern des Projekts im gesamten Unternehmen.
Schritt 2: Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und mobilen Zugriff
Wähle ein PIM-System, das für die Nutzung unterwegs optimiert ist. Ein System, das auf einem Tablet langsam ist oder eine komplizierte, überladene Oberfläche hat, wird vom Außendienst nicht akzeptiert werden.
Cloud-basiert und browser-basiert: Eine moderne SaaS-Lösung wie entitys.io ist hier klar im Vorteil. Sie erfordert keine Installation auf dem Endgerät und ist über jeden Standard-Browser auf jedem Gerät (Laptop, Tablet, Smartphone) sofort verfügbar.
Intuitive Oberfläche: Achte auf eine klare, aufgeräumte und schnelle Benutzeroberfläche mit einer exzellenten Suchfunktion. Der Vertriebler muss die gewünschte Information in Sekunden finden können, nicht in Minuten.
Schritt 3: Gezieltes Training und klare Anwendungsfälle
Schule dein Team nicht in allen 500 Funktionen des PIM-Systems. Konzentriere dich auf die 5 bis 10 Anwendungsfälle, die für den Vertriebsalltag entscheidend sind.
Rollenspiele: Übe konkrete Kundensituationen. "Ein Kunde fragt nach der Kompatibilität von Produkt A mit Produkt B. Zeige mir, wie du die Antwort im PIM findest."
Best-Practice-Sharing: Lasse deine erfolgreichsten Vertriebler zeigen, wie sie das PIM im Gespräch nutzen, um andere zu inspirieren.
Der Nutzen muss sofort spürbar sein: Der Vertriebler muss nach der ersten Schulung das Gefühl haben: "Wow, das erspart mir drei Anrufe im Innendienst pro Tag."
Schritt 4: Messen und Erfolge sichtbar machen
Verfolge, wie sich die Einführung des PIM auf deine Vertriebs-KPIs auswirkt.
Verkürzt sich die durchschnittliche Dauer des Verkaufszyklus?
Steigt der durchschnittliche Auftragswert durch mehr Cross- und Up-Selling?
Sinkt die Anzahl der internen Rückfragen vom Außendienst an den Innendienst?
Kommuniziere diese Erfolge aktiv im Unternehmen, um den Wert der Investition zu untermauern und die Motivation hochzuhalten.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu PIM für den Vertrieb
Braucht unser Vertrieb wirklich ein PIM? Unser CRM-System hat doch auch Produktfelder.
Ein CRM ist auf Kundendaten und Interaktionen spezialisiert, nicht auf die komplexe Verwaltung von Produktdaten. Die Produktinformationen im CRM sind oft veraltet, unvollständig und nicht für eine technische Beratung geeignet. Ein PIM ist die spezialisierte Quelle der Wahrheit für Produktdaten und speist das CRM mit den korrekten, aktuellen Basis-Informationen.
Ist die Bedienung eines PIM-Systems auf einem Tablet nicht zu kompliziert für unsere Außendienstler?
Moderne, cloudbasierte PIM-Systeme wie entitys.io haben intuitive, web-optimierte Oberflächen, die so einfach zu bedienen sind wie eine gut gestaltete Website. Die Akzeptanz ist in der Regel sehr hoch, da der Nutzen – die massive Zeitersparnis und die gewonnene Souveränität – sofort spürbar ist.
Wie kommen die Daten offline auf das Gerät des Vertriebsmitarbeiters, wenn er mal kein Netz hat?
Dies ist eine wichtige Anforderung. Viele PIM-Systeme bieten die Möglichkeit, ausgewählte Daten, z. B. für die wichtigsten Produkte oder Kundentermine, als PDF-Datenblätter oder in einer speziellen Offline-App zu synchronisieren. So hat der Vertriebler auch im Funkloch Zugriff auf die kritischsten Informationen.
Rechtfertigt der Nutzen für den Vertrieb allein die Investition in ein PIM?
Oftmals ja. Wenn du die gewonnene Verkaufszeit, die Reduzierung von Fehlern und die Steigerung des Auftragswertes zusammenrechnest, amortisiert sich die Investition oft schon innerhalb des ersten Jahres allein durch die Effizienzgewinne im Vertrieb. Die zusätzlichen Vorteile für Marketing, E-Commerce und Datenqualität sind dann ein Bonus.
Wie schnell sind die Daten aus dem PIM auf dem Tablet des Vertriebs aktuell?
Bei einem cloudbasierten PIM-System sind die Daten in Echtzeit aktuell. Jede Änderung, die im Büro vom Produktmanagement freigegeben wird, ist in derselben Sekunde auf dem Tablet des Außendienstmitarbeiters sichtbar, sobald er seine Ansicht aktualisiert. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber jeder Form von synchronisierten Offline-Listen.
Fazit: Rüste deinen Vertrieb mit seiner wichtigsten Waffe aus – Wissen
In der Arena des B2B-Vertriebs gewinnt am Ende nicht der mit der längsten Feature-Liste, sondern der, der die Probleme des Kunden am tiefsten versteht und die überzeugendste, vertrauenswürdigste Lösung präsentiert. Wissen ist die schärfste Waffe in diesem Kampf, und verlässliche Produktdaten sind das Magazin für diese Waffe.
Deinen Außendienst ohne zentralen, mobilen Zugriff auf ein PIM-System in ein Kundengespräch zu schicken, ist, als würdest du einen Soldaten ohne Munition an die Front schicken. Du überlässt seinen Erfolg dem Zufall, dem Gedächtnis und dem Glück, dass der Kunde nicht die eine, kritische Frage stellt.
Die Investition in ein modernes PIM-System ist eine direkte Investition in die Schlagkraft, die Effizienz und die Moral deiner Vertriebsmannschaft. Du befreist deine besten Leute von der frustrierenden Last der Daten-Archäologie und gibst ihnen die Freiheit und die Werkzeuge, das zu tun, was sie am besten können: Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen und Lösungen verkaufen. Es ist die Entscheidung, deinen Vertrieb vom reinen Produktpräsenter zum souveränen Architekten des Kundenerfolgs zu machen. Und in der heutigen, hyper-kompetitiven Welt ist das kein Luxus, sondern die Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum.
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