21. Dezember 2025
Schluss mit Daten-Chaos: Wie du deine Produkt-Taxonomie, Attribute und Varianten für Suche, Filter und Feeds perfekt strukturierst
Produkt-Taxonomie & Attribute: Der ultimative Leitfaden
Lerne, wie du eine skalierbare Produkt-Taxonomie, präzise Attribute und logische Varianten aufbaust. Optimiere deine Daten für Suche, Filter und Feeds.
Schluss mit Daten-Chaos: Wie du deine Produkt-Taxonomie, Attribute und Varianten für Suche, Filter und Feeds perfekt strukturierst
Produkt-Taxonomie & Attribute: Der ultimative Leitfaden
Direkte Antwort
Eine optimale Struktur für deine Produktdaten erreichst du, indem du eine logische, hierarchische Kategoriestruktur (Taxonomie) als Fundament baust. Darauf aufbauend definierst du präzise und wiederverwendbare Attribute zur Beschreibung der Produkte. Schließlich modellierst du Varianten nicht als einzelne Produkte, sondern als Ableitungen eines Basisprodukts mit vererbbaren und variantenspezifischen Attributen. Dieser dreistufige Aufbau stellt sicher, dass deine Daten in internen Suchen, E-Commerce-Filtern und externen Daten-Feeds konsistent, durchsuchbar und skalierbar sind.
1. Einleitung: Das unsichtbare Gerüst deines Erfolgs
Kennst du das? Euer Onlineshop ist voll mit tausenden Produkten, aber die Suchfunktion liefert unbrauchbare Ergebnisse. Die Filter an der Seite sind ein unübersichtliches Chaos aus doppelten Werten und kryptischen Abkürzungen. Und der Versuch, eure Produktdaten an einen wichtigen Marktplatz wie Amazon Business zu senden, endet regelmäßig in einer frustrierenden Fehlermeldung. Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein.
Viele B2B-Unternehmen leiden unter historisch gewachsenen Produktdaten. Über Jahre hinweg hat jede Abteilung ihre eigene Logik verfolgt. Das Ergebnis ist ein unsichtbares, aber massives Problem: inkonsistente Bezeichnungen, unlogische Strukturen und eine katastrophale Auffindbarkeit der Produkte.
Die Folgen dieses Daten-Chaos sind teuer und weitreichend. Potenzielle Kunden finden auf eurer Webseite nicht, was sie suchen, und brechen den Kauf ab. Die Filterfunktion, die eigentlich helfen sollte, stiftet mehr Verwirrung als Klarheit. Die Anbindung an strategisch wichtige Vertriebskanäle scheitert an den formalen Datenanforderungen der Plattformen. Und intern verbringen eure Mitarbeiter unzählige Stunden damit, in unzähligen Excel-Listen nach den richtigen Informationen zu suchen, anstatt sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.
Die Lösung liegt in einem strategischen Umdenken. Eine durchdachte und saubere Datenstruktur ist kein technischer Selbstzweck oder eine lästige Pflicht. Sie ist das stabile und unsichtbare Fundament, auf dem dein gesamtes digitales Geschäft ruht. Sie entscheidet über die Qualität der Customer Experience, die Effizienz deiner internen Prozesse und letztlich über deine Wettbewerbsfähigkeit. In diesem Leitfaden zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dieses entscheidende Fundament aus den drei Säulen Taxonomie, Attribute und Varianten von Grund auf richtig aufbaust.
2. Die Taxonomie – Dein logisches Inhaltsverzeichnis
Stell dir vor, du betrittst ein riesiges Warenlager ohne jegliche Beschriftung. Alle Produkte stehen durcheinander in den Regalen. Genau so fühlt sich ein Kunde in einem Onlineshop ohne eine klare Produkttaxonomie. Eine gute Taxonomie ist das Leitsystem, das deine Kunden mühelos zum richtigen Produkt führt.
Was ist eine Produkttaxonomie?
Eine Produkttaxonomie ist die logische und hierarchische Struktur, in der du deine Produkte organisierst. Sie ist quasi das Inhaltsverzeichnis deines Sortiments. Dabei ist es entscheidend, den Unterschied zwischen verschiedenen Ordnungsprinzipien zu verstehen. Eine interne Warengruppenstruktur, die sich oft an Einkaufs- oder Buchhaltungslogiken orientiert, ist selten identisch mit einer kundenorientierten E-Commerce-Taxonomie. Während erstere für interne Prozesse optimiert ist, muss letztere die Denk- und Suchweise deiner Kunden widerspiegeln. Standards wie ECLASS oder ETIM sind wiederum hervorragend für den Datenaustausch, können aber für die Navigation in einem Shop zu komplex sein.
Best Practices für den Aufbau einer skalierbaren Taxonomie:
Eine gute Taxonomie ist kein Zufallsprodukt. Sie folgt klaren, strategischen Regeln.
Regel 1: Denke aus Kundensicht, nicht aus interner Abteilungssicht.
Die wichtigste Regel von allen. Versetze dich in deine Kunden. Welche Begriffe verwenden sie? Wie würden sie dein Sortiment logisch gruppieren? Ein klassisches Beispiel ist die Bohrmaschine. Intern sprecht ihr vielleicht von "Schlagbohrschrauber Akku 18V", der Kunde sucht aber vielleicht einfach unter "Werkzeuge" > "Elektrowerkzeuge" > "Bohrmaschinen". Analysiert eure Suchanfragen und sprecht mit eurem Vertrieb.Regel 2: Halte die Hierarchie flach (maximal 3-4 Ebenen).
Niemand klickt sich gerne durch sieben Untermenüs. Eine zu tiefe Verschachtelung macht die Navigation unübersichtlich und frustrierend. Eine Struktur wie "Start > Befestigungstechnik > Schrauben > Sechskantschrauben" ist ideal. Wenn du mehr Ebenen benötigst, sind Filter und Attribute oft die bessere Lösung.Regel 3: Sei konsistent in der Benennung.
Lege verbindlich fest, wie Kategorien benannt werden. Verwendet ihr Singular oder Plural ("Schraube" vs. "Schrauben")? Nutzt ihr Fachbegriffe oder eher umgangssprachliche Bezeichnungen? Dokumentiere diese Entscheidung und halte sie konsequent ein. Inkonsistente Benennungen verwirren nicht nur Kunden, sondern auch Suchmaschinen.Regel 4: Plane für die Zukunft.
Deine Taxonomie sollte nicht in Stein gemeißelt sein. Dein Unternehmen wächst, neue Produktlinien kommen hinzu. Eine gute Struktur ist so aufgebaut, dass sie problemlos erweitert werden kann, ohne dass das gesamte bestehende Gerüst einstürzt.
Praxis-Beispiel: Aufbau einer Taxonomie für einen Schraubenhersteller
Ebene 1 | Ebene 2 | Ebene 3 |
|---|---|---|
Befestigungstechnik | Schrauben | Sechskantschrauben |
Zylinderschrauben | ||
Senkschrauben | ||
Muttern | Sechskantmuttern | |
Sicherungsmuttern | ||
Werkzeuge | Handwerkzeuge | Schraubendreher |
Elektrowerkzeuge | Akkuschrauber |
Der entitys.io Vorteil:
Die Realität im B2B-Handel ist, dass du oft mehrere Taxonomien gleichzeitig benötigst. Eine für deine interne Organisation, eine für den Onlineshop, eine für Amazon und vielleicht eine weitere, die auf dem ECLASS-Standard basiert. Ein flexibles PIM-System wie entitys.io ist genau dafür gebaut. Du kannst ein Produkt einer primären, internen Kategorie zuordnen und es gleichzeitig in beliebig vielen externen Kategoriestrukturen "verlinken". So pflegst du deine Daten nur einmal und spielst sie trotzdem in jeder für den jeweiligen Kanal perfekten Struktur aus, ohne sie mühsam zu duplizieren.
3. Attribute – Die DNA deiner Produkte
Wenn die Taxonomie das Regal ist, in dem ein Produkt steht, dann sind die Attribute das Etikett, das genau beschreibt, was sich im Karton befindet. Sie sind die entscheidenden Fakten, die deine Produkte greifbar, verständlich und vor allem vergleichbar machen.
Was sind Attribute und warum sind sie entscheidend?
Attribute sind die definierten Eigenschaften eines Produkts. Im E-Commerce sind sie die technische Grundlage für jede sinnvolle Filter- und Facettensuche. Wenn ein Kunde nach einer "Sechskantschraube" mit "Festigkeitsklasse 8.8" und einer "Länge von 50mm" sucht, dann sind "Festigkeitsklasse" und "Länge" die Attribute, die diese Suche erst ermöglichen. Ohne gut gepflegte Attribute bleibt dem Kunden nur die vage Freitextsuche – mit entsprechend schlechten Ergebnissen.
Die 4 wichtigsten Attribut-Typen, die du kennen musst:
Nicht alle Attribute sind gleich. Eine saubere Unterscheidung hilft dir, dein Datenmodell logisch aufzubauen.
Identifizierende Attribute: Diese machen ein Produkt einzigartig und unverwechselbar. Dazu gehören die Hersteller-Artikelnummer (MPN), die globale Handelsartikelnummer (GTIN/EAN) oder eure interne Artikelnummer. Sie sind der "Personalausweis" deines Produkts.
Beschreibende (technische) Attribute: Das sind die harten, objektiven Fakten eines Produkts. Maße, Gewicht, Material, Farbe, Leistung, Normen und Zertifizierungen fallen in diese Kategorie. Sie sind messbar und für den Kunden oft kaufentscheidend.
Marketing-Attribute: Diese Attribute sind subjektiver und dienen der emotionalen Aufladung und dem Verkauf. Nutzenversprechen ("langlebig", "wartungsarm"), Anwendungsbereiche ("für den Außeneinsatz geeignet") oder SEO-Keywords gehören hierzu. Sie sind oft kanalspezifisch.
Relationale Attribute: Diese schaffen wertvolle Verbindungen zwischen deinen Produkten. Attribute wie "Passend zu", "Ersatzteil für" oder "Zubehör für" ermöglichen intelligentes Cross- und Up-Selling und verbessern die Kundenberatung.
Best Practices für die Definition von Attributen:
Die Anlage von Attributen sollte strategisch und nicht willkürlich erfolgen.
Regel 1: Wiederverwendbarkeit vorantreiben.
Der häufigste Fehler ist die Anlage redundanter Attribute. Definiere ein Attribut wie "Farbe" oder "Länge" einmal zentral und weise es allen relevanten Produktkategorien zu. Vermeide es, spezifische Attribute wie "Schraubenfarbe", "Gehäusefarbe" oder "Kabellänge" zu erstellen. Das hält dein Datenmodell schlank und pflegbar.Regel 2: Nutze standardisierte Werte und Einheiten.
Freitexteingaben sind der Feind jeder Filterfunktion. Für Attribute wie "Farbe" solltest du eine feste Auswahlliste ("Rot", "Grün", "Blau") definieren. Für numerische Werte wie Maße oder Gewichte lege die Einheit fest und stelle sicher, dass sie konsistent verwendet wird. Nichts ist frustrierender für einen Kunden als ein Längenfilter, in dem "100 mm", "10 cm" und "0,1 m" als separate Werte auftauchen.Regel 3: Trenne Daten von ihrer Darstellung.
Speichere numerische Werte und ihre Einheiten immer in getrennten Feldern. Im PIM gibt es ein Feld für den Wert "100" und ein separates Feld für die Einheit "mm". Das System kann diese Information dann für jeden Kanal korrekt zusammensetzen und ermöglicht außerdem die automatische Umrechnung, falls ein internationaler Kanal die Angabe in Zoll verlangt.
Praxis-Beispiel: Attribut-Set für eine "Sechskantschraube DIN 933"
Attributname | Attribut-Typ | Wert-Typ | Beispielwert |
|---|---|---|---|
GTIN | Identifizierend | Text | 4012345678901 |
Norm | Technisch | Auswahlliste | DIN 933 |
Gewindeart | Technisch | Auswahlliste | Metrisches Gewinde |
Durchmesser | Technisch | Zahl + Einheit | 8 mm |
Länge | Technisch | Zahl + Einheit | 50 mm |
Material | Technisch | Auswahlliste | Stahl |
Oberfläche | Technisch | Auswahlliste | Verzinkt |
Festigkeitsklasse | Technisch | Auswahlliste | 8.8 |
Anwendungsbereich | Marketing | Mehrfachauswahl | Maschinenbau, Stahlbau |
Der entitys.io Vorteil:
Die manuelle Pflege von Attributen für tausende Produkte ist eine Sisyphusarbeit. Ein modernes PIM wie entitys.io bietet dir hierfür entscheidende Werkzeuge. Mit Attributgruppen fasst du zusammengehörige Attribute (z.B. alle elektrischen Kennwerte) logisch zusammen. Durch Vererbung kannst du Standardwerte auf Kategorieebene definieren, die automatisch an alle untergeordneten Produkte weitergegeben werden. Und mit der leistungsstarken Massenbearbeitung kannst du die Attribute von hunderten oder tausenden Produkten in einer einzigen, tabellarischen Ansicht – ähnlich wie in Excel, nur viel mächtiger – in wenigen Minuten bearbeiten und so eine nie dagewesene Konsistenz sicherstellen.
4. Varianten & Bundles – Die Kunst der Komplexitäts-Bändigung
Die meisten Produkte gibt es nicht nur in einer Ausführung. Ein T-Shirt gibt es in verschiedenen Größen und Farben, eine Schraube in hunderten Längen- und Durchmesserkombinationen. Diese Vielfalt effizient und verständlich abzubilden, ist die hohe Kunst des Variantenmanagements.
Was ist eine Produktvariante und wann nutze ich sie?
Eine Produktvariante ist eine spezifische Ausprägung eines Produkts. Die goldene Regel für die Entscheidung, ob du Varianten oder eigenständige Produkte anlegen solltest, lautet: Nutze Varianten immer dann, wenn die Kern-Produktinformationen (wie die Beschreibung, die Hauptmerkmale, die Bilder) für alle Ausprägungen identisch sind und sich nur wenige, klar definierte Attribute (die sogenannten Variantenattribute, z.B. Größe, Farbe, Länge) ändern.
Modellierungs-Strategien für Varianten:
Der mit Abstand beste und zukunftssicherste Ansatz zur Verwaltung von Varianten ist das Basisprodukt-Modell, auch Parent-Child-Struktur genannt.
Das Basisprodukt-Modell (Parent-Child):
Dabei erstellst du ein übergeordnetes "Vaterprodukt" (Parent). Dieses Produkt wird selbst nicht verkauft. Es enthält alle Informationen, die für alle Varianten gleich sind: die Produktbeschreibung, die Marketingtexte, die meisten Bilder, Datenblätter etc.
Darunter erstellst du für jede kaufbare Ausprägung ein "Kindprodukt" (Child), also die eigentliche Variante. Diese Variante erbt automatisch alle Informationen vom Vaterprodukt. Du musst an der Variante selbst nur noch die abweichenden Informationen pflegen, zum Beispiel die spezifische Artikelnummer, den Preis für diese Größe und natürlich den Wert des Variantenattributs (z.B. "XL" oder "Rot").
Dieses Modell ist extrem effizient. Wenn du die Produktbeschreibung ändern möchtest, tust du das nur einmal am Vaterprodukt, und die Änderung wird automatisch an alle 15, 50 oder 200 Varianten vererbt.Warum dieses Modell für Feeds überlegen ist:
Große Plattformen wie Google Shopping oder Amazon verlangen genau diese Struktur. Du übermittelst das Vaterprodukt als "Produktgruppe" und die einzelnen Varianten als die dazugehörigen "Angebote". Dies ermöglicht es der Plattform, auf der Produktdetailseite einen sauberen Varianten-Switcher (z.B. für Größen und Farben) anzuzeigen, anstatt 15 separate Produkte zu listen.
Sonderfall Bundles & Sets:
Eng verwandt, aber nicht identisch mit Varianten sind Bundles. Ein Bundle ist ein Set aus mehreren, unterschiedlichen Produkten, die zusammen verkauft werden (z.B. ein "Starter-Kit" aus Akkuschrauber, Ladegerät, und einem Satz Bits). Diese bildet man nicht über Varianten ab, sondern über relationale Attribute, indem man die einzelnen Produkte zu einem neuen "Bundle-Produkt" verknüpft.
Praxis-Beispiel: Ein T-Shirt in 3 Farben und 5 Größen
Du legst ein Basisprodukt an: "T-Shirt Modell XYZ". Hier pflegst du die Beschreibung, Materialzusammensetzung und die Lifestyle-Bilder.
Dann definierst du "Farbe" und "Größe" als Variantenattribute. Das System erstellt daraus eine Matrix, und du kannst die 15 (3x5) Varianten mit ihren spezifischen Artikelnummern und Preisen anlegen. Die gesamte Pflege der Inhalte geschieht zentral am Basisprodukt.
Der entitys.io Vorteil:
Genau diese Komplexität wird in einem PIM wie entitys.io einfach und beherrschbar. Du kannst Varianten über eine visuelle Matrix erstellen und verwalten, was den Prozess massiv beschleunigt. Statt 15 einzelne Produkte anzulegen, pflegst du nur ein einziges und das System kümmert sich um die Vererbung. Darüber hinaus kannst du mit dem leistungsstarken Regelwerk von entitys.io sogar dynamische Bundles erstellen. Du könntest zum Beispiel eine Regel definieren: "Erstelle für alle unsere Top-10-Kunden automatisch ein Bundle aus Produkt A und dem passenden Zubehör B und spiele es nur im Kundenportal aus." Das ist die Art von intelligenter Automatisierung, die manuell nicht zu bewältigen wäre.
Fazit: Vom Daten-Chaos zur Daten-Souveränität
Wir haben gesehen, dass eine exzellente Produktdatenstruktur auf drei stabilen Säulen ruht:
Eine logische Taxonomie, die deine Kunden intuitiv durch dein Sortiment führt.
Granulare und standardisierte Attribute, die deine Produkte präzise beschreiben und filterbar machen.
Eine saubere Variantenlogik, die Komplexität reduziert und die Datenpflege dramatisch vereinfacht.
Diese drei Säulen sind kein "Nice-to-have", sie sind die überlebenswichtige, aber oft unsichtbare Infrastruktur deines gesamten digitalen Vertriebs. Der Aufbau dieser Struktur ist ein strategisches Projekt, das einen Wandel in der Denkweise erfordert: Weg von der reaktiven, chaotischen Datenpflege in unzähligen Excel-Listen, hin zur proaktiven und zentralen Gestaltung von herausragenden Product Experiences.
Ein modernes, flexibles PIM-System wie entitys.io ist das entscheidende Werkzeug, das dir die technologische Grundlage und die Kontrolle gibt, um diese Transformation zu meistern. Wenn du dein Daten-Chaos endlich beenden und die volle Souveränität über deine wertvollsten Daten – deine Produktinformationen – zurückgewinnen willst, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln.
FAQ-Sektion
Frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Warengruppe und einer Kategorie in der Taxonomie?
Antwort: Eine Warengruppe ist oft intern und einkaufsorientiert strukturiert, während eine E-Commerce-Kategorie rein aus der Perspektive des suchenden Kunden gestaltet wird. Beide können, müssen aber nicht identisch sein. Ein PIM kann beide Sichten parallel verwalten und die Produkte entsprechend zuordnen.
Frage: Sollten wir ECLASS als unsere primäre Taxonomie nutzen?
Antwort: ECLASS ist exzellent für die standardisierte, technische Klassifikation und den Datenaustausch mit Partnern. Für die Navigation in einem Onlineshop ist es aber oft zu detailliert und komplex. Die Best Practice ist: Nutze ECLASS als eine von mehreren Klassifikationen im PIM und baue parallel eine schlankere, kundenfreundliche Navigationstaxonomie für dein Frontend auf.
Frage: Wie viele Attribute sind zu viele?
Antwort: Es gibt keine magische Zahl. Die Regel lautet: so viele wie nötig, so wenige wie möglich. Jedes einzelne Attribut sollte einen klaren, nachvollziehbaren Zweck erfüllen – sei es als Grundlage für einen Filter, als wichtige technische Spezifikation in einem Datenblatt oder als überzeugende Marketing-Aussage auf der Webseite.
Frage: Wie gehen wir mit Produkten um, die in mehrere Kategorien passen?
Antwort: Ein gutes PIM-System löst das elegant. Du ordnest ein Produkt seiner einen, primären Hauptkategorie zu. Zusätzlich kannst du es aber in beliebig vielen sekundären Kategorien "verlinken" oder zuordnen, ohne den eigentlichen Produktdatensatz kopieren zu müssen.
Frage: Unsere Artikelnummern enthalten bereits Informationen über Varianten. Ist das ein Problem?
Antwort: Dieses Vorgehen mit "sprechenden Artikelnummern" ist weit verbreitet, aber extrem unflexibel und fehleranfällig. Ein PIM erlaubt es dir, diese gewachsene Logik aufzubrechen. Das Produkt erhält eine neutrale Basis-Artikelnummer, und jede Variante wird über klar definierte Attribute (z.B. Farbe: Rot, Größe: XL) unterschieden. Das macht dein gesamtes System unendlich viel flexibler, skalierbarer und für neue Mitarbeiter verständlicher.
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