PIM Vergleich
B2B-Mittelstand
Mai 2026
Centric PXM (ehemals Contentserv) und entitys.io sind beide etablierte PIM-Lösungen im deutschsprachigen Raum. Auf den ersten Blick scheinen sie ähnlich: Beide bündeln Produktdaten, Medien und Vertriebskanäle in einer Cloud. Beim genaueren Hinsehen wird klar: Sie sind für unterschiedliche Welten gebaut. Dieser Vergleich erklärt, was die beiden Plattformen unterscheidet, für welche Anforderungen jede besser geeignet ist und welche Folgen die Centric-Übernahme von Contentserv für Bestandskunden und Interessenten hat.
Das Wichtigste in Kürze
Centric PXM ist das frühere Contentserv.
Centric Software hat Contentserv im Februar 2025 übernommen und in die eigene Suite integriert. Aus Contentserv wurde Centric PXM — ergänzt um Content Syndication, Digital Shelf Analytics und Anbindungen an weitere Centric-Produkte.
Die strategische Ausrichtung hat sich verschoben.
Centric PXM richtet sich heute stark an globale Marken, Retailer, Konsumgüterunternehmen und internationale Product-Experience-Teams. Die Plattform kann auch technische Produktdaten und Industrial-Manufacturing-Szenarien abbilden. entitys.io ist dagegen enger auf B2B-Hersteller, technische Großhändler und Industriezulieferer im DACH-Raum fokussiert — mit stärkerem Schwerpunkt auf Standards, Self-Service und kalkulierbarem Onboarding.
Der größte Unterschied liegt nicht im PIM-Kern, sondern im Umsetzungsweg.
Beide Systeme können Produktdaten verwalten. entitys.io setzt auf Self-Service, native B2B-Standards und direkte Betreuung. Centric PXM setzt typischerweise auf ein Enterprise-Projekt mit Implementierungspartner.
Für Mittelständler zählen Planbarkeit und Geschwindigkeit.
entitys.io bietet transparente Preise ab 890 €/Monat, ein standardisiertes 5-Wochen-Onboarding und B2B-Standards wie BMEcat, ECLASS, ETIM und SAP-Anbindung im Standard. Centric PXM bietet mehr Suite-Breite, Content Syndication und Digital Shelf Analytics, aber Pricing und Implementierung sind projektabhängig.
Kontext
Zwei Plattformen, zwei Marktwelten
Wer Centric PXM und entitys.io vergleicht, vergleicht nicht zwei direkte Wettbewerber im klassischen Sinn. Beide Plattformen verwalten Produktdaten, aber sie sind aus unterschiedlichen Richtungen entstanden. Und genau das entscheidet welches System im Alltag besser passt.
B2B-PIM für technische Produktdaten im DACH-Mittelstand
entitys.io ist in einem anderen Markt gewachsen: bei Herstellern und Großhändlern im DACH-Raum, die technische Produktdaten für Kunden, Kataloge, Shops und branchenspezifische Standards strukturiert bereitstellen müssen.
Ersatzteile, Werkzeuge, Bau, Industrieelektronik. Kunden wie Kränzle, Werkzeugstore24, FHB, Orgatex oder Syskomp Gehmeyr zeigen das Profil. Hier geht es weniger um Social Commerce und globale Marktplatzkommunikation, sondern um saubere technische Produktdaten, kundenspezifische Kataloge, BMEcat-Exporte, ECLASS- und ETIM-Klassifikationen, SAP-Anbindung und die tägliche Pflege durch Produktmanager.
Entsprechend ist entitys.io als Cloud-natives SaaS konzipiert: deutsches Hosting, DSGVO, ISO 27001, Self-Service-Datenmodell, direkter Success Manager und native B2B-Standards statt externer Plugin- oder Partnerlogik.

Suite-Logik für globale Marken und Retail
Centric Software wurde als Anbieter für Product Lifecycle Management im Mode-, Retail- und Konsumgüterumfeld bekannt.
Mit der Übernahme von Contentserv wurde das frühere PIM/DAM-Angebot in eine breitere PXM-Suite eingebunden. Heute stehen Themen wie Content Syndication, Digital Shelf Analytics, Marktplatz-Performance, PLM-Anbindung und globale Distribution stärker im Vordergrund.
Das ist sinnvoll für Unternehmen, die Produktentwicklung, Sortimentsplanung, Content-Ausspielung und digitale Regalperformance möglichst integriert steuern wollen — etwa Marken aus Mode, Beauty, Konsumgütern, Lebensmitteln oder Multi-Kategorie-Retail.
Warum dieser Unterschied zählt
Die beiden Welten unterscheiden sich nicht nur in den Branchen, sondern auch darin, wie Software gekauft, eingeführt und betrieben wird. Globale Marken und Retailer arbeiten häufig mit großen IT-Teams, Digital-Abteilungen und Implementierungspartnern. DACH-Mittelständler haben diese Strukturen oft nicht — und wollen sie für ein PIM-Projekt auch nicht dauerhaft aufbauen. Für sie zählt, ob ein System schnell live geht, intern gepflegt werden kann und Standards wie BMEcat oder flexible ERP-Anbindungen ohne Sonderprojekt abbildet.
Anbieter-Profil
Über Centric PXM: vom Contentserv-Erbe zur Centric-Suite
Die technologische Basis von Centric PXM stammt aus Contentserv, einem seit 2000 etablierten PIM-Anbieter. Nach der Übernahme durch Centric Software im Februar 2025 wurde Contentserv in die Centric-Suite integriert. Dadurch positioniert sich die Lösung heute nicht mehr nur als eigenständiges PIM/DAM-System, sondern als Verbindung zwischen Produktentwicklung, Produktdatenmanagement, digitaler Ausspielung und Digital Shelf Analytics.
Centric Software ist eine Tochter von Dassault Systèmes mit Sitz im Silicon Valley und hat sich ursprünglich im Mode- und Konsumgüter-PLM einen Namen gemacht. Mit der Übernahme von Contentserv hat das Unternehmen sein Portfolio um die PIM/DAM-Säule ergänzt — und positioniert die kombinierte Plattform heute deutlich auf globale Marken, Retailer und Konsumgüter-Hersteller. Referenzen wie Swarovski, KIKO Milano, Zalando und Ravensburger spiegeln diesen Fokus.
Ursprung
Mutterunternehmen
Übernahme
Kundenbasis
Branchenfokus
Kernfunktionen
Suite-Anbindung
Typisches Setup

Contentserv, gegründet 2000 in Deutschland
Centric Software, Tochter von Dassault Systèmes
Februar 2025, 220 Mio. €
Globale Marken und internationale Unternehmen
Mode, Beauty, Konsumgüter, Lebensmittel, Retail
PIM, DAM, Content Syndication, Digital Shelf Analytics
Centric PLM, Planning, Pricing & Inventory, Market Intelligence
Enterprise-Projekt mit Implementierungspartner
Einordnung
Wann Centric PXM passt — und wann eine Alternative sinnvoll ist
Centric PXM ist eine ernstzunehmende Plattform mit klaren Stärken. Genau deshalb ist die wichtigste Frage nicht: Ist Centric PXM gut oder schlecht? Sondern: Passt die Plattform zu deinem Geschäftsmodell, deinem Team und deinem Umsetzungsmodell?
1. Strategischer Fokus auf globale Marken und Retail
Centric PXM spielt seine Stärken besonders dort aus, wo Produktdaten eng mit Marktplätzen, digitalem Regal, Content Syndication und internationaler Brand Experience verbunden sind. Die aktuelle Positionierung richtet sich stark an globale Marken, Retailer und Konsumgüterunternehmen. Für ein Mode-, Beauty- oder Konsumgüterunternehmen mit globaler Marktplatzstrategie kann das ideal sein. Für einen technischen Großhändler oder B2B-Hersteller im DACH-Raum stellt sich dagegen die Frage, ob die Suite-Breite wirklich zum eigenen Alltag passt.
2. Enterprise-Projekt statt Self-Service-Onboarding
Centric PXM wird typischerweise im Rahmen eines umfangreichen Enterprise-Implementierungsprojekts eingeführt. Das passt besonders gut zu großen Organisationen mit mehreren Ländern, Marken, Teams und komplexen Systemlandschaften. Der Weg zur produktiven Nutzung ist dabei meist mit entsprechendem Projektaufwand verbunden: Projektplanung, Partnerauswahl, Workshops, Konfiguration, Tests und laufende Abstimmung. Den Umfang zeigen auch Bewertungen auf OMR Reviews: Centric PXM schneidet bei "Ease of Setup" unter Branchendurchschnitt ab.
Für Unternehmen mit eigenem IT-Team und Erfahrung in größeren Softwareprojekten kann dieser Ansatz gut passen. Für mittelständische B2B-Unternehmen stellt sich dagegen oft eine andere Frage: Wie viel Projektaufwand ist notwendig, bevor erste produktive Ergebnisse entstehen? Wenn ein Team schneller starten, weniger interne Ressourcen binden und Standards wie BMEcat, ECLASS oder ETIM früh nutzbar machen möchte, kann eine fokussiertere PIM-Lösung die passendere Alternative sein.
3. Pricing, Roadmap und TCO genau prüfen
Centric PXM nennt Pakete, aber keine öffentlichen Preise. Die Kosten hängen von Lizenzmodell, Scope, Hosting, Integrationen, Implementierungspartner und laufender Betreuung ab. Das ist im Enterprise-Softwaremarkt üblich.
Nach der Centric-Übernahme sollten Bestandskunden und Interessenten jedoch nicht nur den Einstiegspreis prüfen, sondern auch Vertragsverlängerungen, Cloud-Migrationen, Modulgrenzen und Total Cost of Ownership über mehrere Jahre.
Besonders relevant ist das für ehemalige Contentserv-Setups, die historisch On-Premise oder nicht vollständig Cloud-native eingeführt wurden. Wenn diese Installationen im Zuge der Centric-Strategie stärker in Richtung Cloud beziehungsweise Centric PXM migriert werden, kann sich auch die Kostenlogik verändern — etwa durch neue Lizenzmodelle, Hosting, Module, Implementierungsaufwand oder laufende Betriebsleistungen.
Zusätzlich sollten Unternehmen, die ein eigenständiges PIM suchen und keine weiteren Centric-Produkte nutzen, die künftige Roadmap genau prüfen: Welche PIM-Funktionen werden priorisiert? Welche Rolle spielt Centric PXM im Zusammenspiel mit PLM, Pricing, Inventory und Digital Shelf?
4. Technische und operative Prüfpunkte
Neben Funktionsumfang, Pricing und Suite-Fit lohnt sich ein genauer Blick auf die technische und operative Alltagstauglichkeit. In Analystenvergleichen und Kundenfeedback werden laut der Digital- und E-Commerce-Agentur kernpunkt bei Contentserv bzw. Centric PXM mehrere Punkte genannt, die im Proof of Concept gezielt geprüft werden sollten.
Technologische Basis: Contentserv bzw. Centric PXM wurde ursprünglich nicht als rein Cloud-native SaaS-Lösung entwickelt. Prüft deshalb Architektur, Hosting, Update-Logik, Skalierung und Cloud-Migrationspfad im konkreten Angebot.
Benutzerfreundlichkeit: Die Oberfläche wird in Teilen als komplex oder veraltet beschrieben. Testet typische Fachbereichsaufgaben wie Produktanlage, Datenmodellpflege, Validierung, Suche, Medienpflege und Exporte mit echten Anwendern.
Performance: Bei sehr großen Sortimenten, etwa ab 500.000 SKUs, sollten Ladezeiten, Suche, Massenbearbeitung, Import/Export und API-Abdeckung praktisch getestet werden.
Stabilität und Updates: Kundenfeedback nennt Bugs und inkonsistente Updates. Klärt deshalb Release-Zyklen, Regressionstests, Bugfix-Prozesse und Verantwortlichkeiten vor Vertragsabschluss.
Support: Bei einem partnergestützten Setup sollte klar sein, wer im Alltag zuständig ist: Centric, der Implementierungspartner oder beide. Prüft außerdem Reaktionszeiten, Support-Level und Eskalationswege.
Direktvergleich
entitys.io und Centric PXM im Direktvergleich
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede – nicht nur danach, ob eine Funktion grundsätzlich vorhanden ist, sondern auch danach, wie sie typischerweise umgesetzt wird.
Pricing
Pricing-Vergleich: Was kostet was?
Pricing ist im B2B-Mittelstand kein Detail, sondern ein Vorqualifikationskriterium. Wer ein PIM kalkulieren muss, bevor er in einen Sales-Cycle einsteigt, braucht öffentliche Zahlen.
entitys.io: Preise online einsehbar
Paket
Starter
Advanced
Professional
Unlimited
Zu jedem Paket sind Mengengerüste für Nutzer, SKUs, Klassifikationen, Sprachen, Speicher und Anbindungen dokumentiert. Hinzu kommt ein einmaliges Launch Pack für das Onboarding.
Centric PXM: Pricing auf Anfrage
Centric PXM nennt keine öffentlichen Paketpreise. Pricing erfolgt individuell und hängt von Lizenzumfang, Nutzerzahl, Modulen, Integrationen, Hosting, Implementierung und laufender Betreuung ab.
Laut Markt- und Vergleichseinordnung ist Centric PXM beziehungsweise Contentserv im Mid-Market jedoch häufig preislich attraktiv positioniert: Einstiegsszenarien liegen laut kernpunkt.de grob ab ca. 50.000 USD pro Jahr, Enterprise-Setups knapp unter bzw. um 100.000 USD pro Jahr — abhängig vom Scope.
Wichtig für die Gesamtkalkulation: Neben der Lizenz sollten auch Setup, Implementierungspartner, Integrationen, mögliche Modulgebühren, KI-Funktionen und laufende Wartung berücksichtigt werden.
Was das für Käufer bedeutet
Beide Pricing-Modelle haben ihre Berechtigung — preislich liegen sie aber in unterschiedlichen Welten. Centric PXM arbeitet mit individuellem Enterprise- bzw. Projektpricing ohne öffentliche Preistabelle. Die Gesamtkosten hängen dadurch nicht nur von der Lizenz ab, sondern auch von Modulen, Scope, Implementierung, Integrationen, Partneraufwand und laufender Betreuung.
entitys.io ist deutlich günstiger und transparenter positioniert: Pakete, Einstiegspreise und Mengengerüste sind öffentlich einsehbar. Dadurch können B2B-Mittelständler früher kalkulieren, intern budgetieren und Anbieter vergleichen, ohne erst einen längeren Sales- und Angebotsprozess durchlaufen zu müssen.
Für Käufer bedeutet das: Centric PXM kann für größere Enterprise-Vorhaben mit entsprechendem Budget interessant sein. Wer jedoch eine wirtschaftlichere PIM-Lösung mit klaren Kosten, schnellerer Vorqualifizierung und geringerem Investitionsrisiko sucht, hat bei entitys.io den deutlich direkteren Einstieg.
Beide Tools bieten eine kostenlose 7-tägige (Centric PXM) bzw. 14-tägige (entitys.io) Trial-Phase an.
Anwendungsfall
Was passiert, wenn sich dein Datenmodell ändert?
Ein PIM-System ist nicht statisch. Im laufenden Geschäft kommen neue Anforderungen: Ein Industriekunde verlangt ein zusätzliches Pflichtfeld. Ein Lieferant liefert Daten in einer anderen Struktur. Eine neue Produktkategorie braucht eigene Merkmale. Ein Exportprofil muss für einen Kunden angepasst werden. Die Frage ist nicht, ob ein PIM solche Anpassungen grundsätzlich ermöglicht. Das tun beide Systeme. Die Frage ist: Wer setzt sie um?
mit
Der Produktmanager öffnet den Datenmodell-Editor, legt das neue Feld an, ordnet es der relevanten Produktkategorie oder Klassifikation zu, definiert Pflichtangaben und Validierungsregeln — fertig.
Felder, Klassifikationen, Importmappings und Exportprofile sind ohne Code änderbar. Wenn Fragen auftauchen, unterstützt der feste Success Manager direkt.
Typischer Aufwand: Minuten bis Stunden, im eigenen Team.
mit

Bei Centric PXM laufen substanzielle Datenmodell-Änderungen typischerweise über das Projekt- oder Implementierungssetup. In Enterprise-Organisationen ist das nicht ungewöhnlich: Änderungen werden mit Governance, Tests, Freigaben und Versionierung gesteuert.
Für große Marken mit eigener IT und etablierten Partnerprozessen ist das sinnvoll. Für DACH-Mittelständler ohne diese Strukturen kann derselbe Prozess zur Reibung werden.
Typischer Aufwand: abhängig vom Setup, Implementierungspartner und Projektscope.
Was das im Alltag bedeutet
Wer ein PIM kauft, kauft selten genau das, was er in drei Jahren braucht. Das System wächst mit — oder es bremst. Für globale Marken mit komplexer Governance kann ein partnergestütztes Modell richtig sein. Für Mittelständler, die schnell auf neue Anforderungen reagieren müssen, ist Self-Service oft der pragmatischere Weg
Stärken der Tools
Wo Centric PXM seine Stärken hat
Centric PXM ist eine starke Plattform für die richtige Zielgruppe. Besonders Unternehmen mit globaler Markenführung, Marktplatzstrategie und Bedarf an Suite-Integration profitieren von mehreren klaren Vorteilen.
Breite PXM-Suite aus einer Hand
PIM, DAM, Content Syndication und Digital Shelf Analytics sind in einer Plattform vereint. Wer alle Bausteine benötigt, reduziert Schnittstellenkomplexität und kann Workflows vom Produktcontent bis zur Performance-Analyse integrieren.
Content Syndication zu vielen Kanälen
Centric PXM ist stark, wenn Produktinhalte automatisiert an Marktplätze, Retailer, Social-Plattformen und eigene Vertriebskanäle verteilt werden müssen. Für globale Marken mit vielen digitalen Touchpoints ist das ein zentraler Vorteil.
Digital Shelf Analytics
Centric PXM kann überwachen, wie Produkte auf digitalen Plattformen erscheinen: Verfügbarkeit, Preispositionierung, Content-Qualität und weitere Digital-Shelf-Signale. Für Konsumgüter- und Retail- Unternehmen kann das direkt vertriebsrelevant sein.
Anbindung an die Centric-Suite
Wer bereits Centric PLM, Planning oder Pricing & Inventory nutzt, kann mit Centric PXM einen durchgängigen Datenfluss aufbauen — von Produktentwicklung und Sortiment bis zur digitalen Ausspielung.
Internationale Reichweite und Branchentiefe
Centric Software ist international positioniert und tief in Branchen wie Mode, Beauty, Konsumgüter, Lebensmittel und Retail verankert. Für Unternehmen aus diesen Märkten ist diese Branchentiefe ein echter Vorteil.
Starkes Implementierungs- und Partnernetzwerk
Centric PXM verfügt im DACH- und europäischen Markt über ein etabliertes Partnernetzwerk, u. a. mit Valantic, dotSource, Parsionate, SQLI Digital Experience und hmmh.
Wo entitys.io seine Stärken hat
entitys.io ist nicht die breitere Suite. Es ist die passgenauere Lösung für B2B-Unternehmen im DACH- Mittelstand, die technische Produktdaten effizient strukturieren, pflegen und ausspielen müssen.
B2B-Standards nativ ab Werk
BMEcat, ECLASS, ETIM, UNSPSC und SAP-Anbindung sind im Standardumfang abgebildet. Für Hersteller, technische Großhändler und Industriezulieferer ist das ein deutlich kürzerer Weg ins produktive System.
Self-Service-Datenmodell
Produktmanager und Datenteams können Felder, Klassifikationen, Importmappings und Exportprofile eigenständig pflegen. Das reduziert Abhängigkeiten von Entwicklern, Agenturen oder Implementierungspartnern.
Go-Live in 5 Wochen
Das Onboarding ist standardisiert: Datenmodell, Migration, Schnittstellen, Schulung und Go-Live folgen einem klaren Ablauf. Für Mittelständler, die schnell Wirkung sehen müssen, ist das wirtschaftlich relevant.
Deutsches Hosting, DSGVO und ISO 27001
Für viele DACH-Mittelständler sind Datenschutz, IT-Sicherheit und Hosting-Standort harte Anforderungen. entitys.io ist darauf ausgerichtet.
Transparente, planbare Kosten
Die Preisstruktur ist öffentlich einsehbar. Entscheider können früh kalkulieren, ohne erst einen Enterprise- Sales-Prozess durchlaufen zu müssen.
Persönlicher Success Manager
Jeder Kunde arbeitet direkt mit einem festen Ansprechpartner. Onboarding, Konfiguration und laufende Fragen laufen nicht über eine externe Dienstleisterkette.
Fokus auf B2B-DACH-Mittelstand
Die Referenzkunden zeigen das Profil: technischer Großhandel, Industrieausrüstung, Werkzeuge, Berufsbekleidung, Maschinen, Komponenten und B2B-Hersteller. entitys.io kennt die Datenmodelle, Standards und Vertriebskanäle dieser Zielgruppe.
Entscheidungshilfe
Für wen passt welches System?
Die Entscheidung zwischen Centric PXM und entitys.io ist keine Frage von besser oder schlechter. Es ist eine Frage der Passung.
ist geeignet, wenn...
du ein B2B-Hersteller, technischer Großhändler oder Industriezulieferer im DACH-Raum bist.
BMEcat, ECLASS, ETIM oder UNSPSC zu deinem Tagesgeschäft gehören.
SAP-Anbindung eine Standardanforderung ist.
du keine dauerhafte Partner-Abhängigkeit willst.
dir planbare, transparente Kosten wichtig sind.
Deutsches Hosting, DSGVO und ISO 27001 sind Compliance-Anforderungen.
Produktmanager das System eigenständig pflegen können sollen

ist geeignet, wenn...
du eine globale Marke, eine Retailer oder eine Konsumgüter-Hersteller mit Marktplatzstrategie und mehrkanaliger Distribution bist
Content Syndication zu Marktplätzen, Retailern und Social-Plattformen eine zentrale Anforderung ist.
Digital Shelf Analytics zu deinen Reporting- und Vertriebsanforderungen gehört.
dein internes IT- oder Digital-Team ein Enterprise-Projekt steuern kann.
Du eine breite Suite statt eines fokussierten B2B-PIMs suchst.
Budget für Enterprise-Sales-Cycle und Implementierungspartner vorhanden ist.
Fazit
Unterschiedliche Welten, unterschiedliche Antworten
Centric PXM und entitys.io sind beide gute Antworten — aber auf unterschiedliche Fragen. Wer als globale Marke im Konsumgüter- oder Retail-Umfeld Produkte über Marktplätze verkauft, Content Syndication braucht und Digital Shelf Performance messen will, ist bei Centric PXM richtig. Wer als B2B-Mittelständler im DACH-Raum technische Produkte verkauft, BMEcat-Kataloge liefert, SAP anbindet und das PIM ohne dauerhafte Partnerabhängigkeit betreiben will, ist bei entitys.io richtig. Die entscheidende Frage ist nicht, welches System mehr Features hat. Es ist die Frage, für welche Welt das System gebaut wurde — und ob diese Welt zu deinem Geschäft passt.
FAQs
Häufig gestellte Fragen
Sind noch Punkte offen geblieben? Hier findest du Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen. Falls du deine Frage hier nicht siehst, stelle sie uns sehr gerne innerhalb eines kurzen Austauschs!
