Wie Moravia individuelle Handelspartner-Exporte vom Tagesprojekt zum Knopfdruck macht
Hersteller
Verkehrssicherung & Infrastruktur-Markierung
Wiesbaden, DE
"Wenn erst einmal die Struktur hinterlegt ist, ist es nicht mehr als ein Knopfdruck."
Thilo Maurer
Geschäftsführer @ Moravia GmbH
Intro
Zentrale Produktdaten für die Verkehrssicherung
Die Moravia GmbH mit Sitz in Wiesbaden bietet Lösungen zur Verkehrssicherung und zur Markierung von Gefahrenstellen und beliefert über ihre Handelspartner unter anderem Kommunen, Bauunternehmen und Facility-Manager; Tochtergesellschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien unterstreichen die internationale Ausrichtung. Moravia stellt seinen Handelspartnern strukturierte Produktdaten bereit, die diese möglichst einfach in ihre eigenen Systeme einspielen können. In den letzten Jahren sind die Anforderungen an Menge, Aktualität und Formatvielfalt dieser Daten so stark gestiegen, dass die manuelle Aufbereitung an ihre Grenzen kam.
Vor der Einführung des Product Data OS von entitys.io pflegte Moravia seine Produktdaten über verteilte Excel-Dateien und konnte individuelle Exporte für Handelspartner nur mit hohem manuellem Aufwand erstellen.
Erfahre, wie Moravia mit der PIM-Lösung von entitys.io einen zentralen Datenbestand aufgebaut hat, Produktdaten mehrsprachig veredelt und individuelle Handelspartner-Exporte heute per Knopfdruck bereitstellt.
Herausforderung
Wenn individuelle Handelspartner-Exporte zum Engpass werden
Moravia bedient mehrere tausend Kunden mit unterschiedlichsten Anforderungen an die Produktdaten. Die Daten lagen in verschiedenen, über das Unternehmen verteilten Quellen und wurden in einzelnen Excel-Dateien manuell gepflegt.
Der Aufbau individueller Exporte für Handelspartner war entsprechend aufwändig. Bei jeder Kundenanpassung kehrten dieselben Handgriffe wieder: HTML-Text ein- oder ausschalten, Texte kürzen, Merkmale und Werte an die Kundenanforderungen transformieren, USPs auf vorgegebene Längen bringen und fehlende Informationen wie ESG- oder Gefahrstoffdaten ergänzen.
Erschwerend kam hinzu, dass BMEcat, weder in Version 1.2 noch 2005, bislang weder verarbeitet noch für Kunden erstellt werden konnte.
Geschäftsführer Thilo Maurer beschrieb die Situation wie folgt: "Die Anforderung ist in den letzten vier Jahren so massiv angestiegen, dass wir nicht mehr in der Lage waren, diese Dateien manuell zu erstellen. Der Aufwand dauerte so lang, dass das Geschäft fast vorbei war, bis wir den letzten Kunden mit Informationen bedient hatten."
Hinzu kamen Redundanzen im Team: Aufgaben wurden doppelt gemacht, Informationen mehrfach auf unterschiedlichen Ordnern und Dateien abgelegt. Das reduzierte die Effizienz und war für die Mitarbeiter frustrierend. Moravia suchte daher aktiv nach einem PIM-System, das die zentrale Aufbewahrung und Ausspielung der Daten ermöglicht.
Ich würde die Zusammenarbeit mit entitys.io allen Partnern und Kunden empfehlen, die eine Vielzahl von Produkten haben und einen schnellen und flexiblen Partner suchen, der auf ihre Bedürfnisse eingeht.

Thilo Maurer
Geschäftsführer @ Moravia GmbH
@
Moravia GmbH
Lösung
Zentraler Datenbestand als Basis für automatisierte Exporte
Moravia führte das Product Data OS von entitys.io als zentralen Single Point of Truth ein. Die Artikel werden in SAP angelegt und zur Veredelung an entitys.io übergeben; dort werden die Daten strukturiert abgelegt, angereichert und kundenindividuell optimiert.
Gemeinsam mit entitys.io baute Moravia einen strukturierten Entwicklungsprozess auf, in dem die bereits gesammelten Daten sauber strukturiert wurden. Ein wichtiger Schritt war die saubere Gliederung der Produkte nach Varianten, was sich direkt auf die Darstellung in den unterschiedlichen Webshops der Handelspartner auswirkt.
"Maßgeblich für unser Vertrauen in die Zusammenarbeit mit entitys.io waren die handelnden Personen, die uns von Anfang an sehr gut unterstützt und einen strukturierten Entwicklungsprozess aufgebaut haben", berichtete Geschäftsführer Thilo Maurer.
Auf dieser Basis stellt Moravia die individuellen Exporte heute automatisiert bereit. Über definierte Regelwerke entstehen Standardpreisliste, BMEcat 2005 und individuelle XLS-Exporte; ergänzend lassen sich Kunden gezielt Bilder bereitstellen und Produktdatenblätter in den jeweiligen Sprachen generieren.
Die wiederkehrenden Anpassungen je Kunde, etwa HTML ja oder nein, Textlängen, Merkmale, Werte und USP-Längen, sind im System hinterlegt. Auch die unterschiedlichen Preisstrukturen mehrerer tausend Kunden, von Staffelpreisen über Rabattgruppen bis zu individuellen Kundenpreisen, werden in entitys.io abgebildet. Die individuellen Preise kommen aus SAP und werden gemeinsam mit den Produktinformationen je Sprache und den Bildern in das Wunschformat des jeweiligen Handelspartners zusammengestellt.
Die mehrsprachige Veredelung erfolgt direkt im System: Die zunächst nur deutschen Daten werden über die integrierten Übersetzungsfunktionen in weitere Sprachen gebracht (Phase 1: Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch; Phase 2: Polnisch; perspektivisch zwei weitere).
Die Einsparungen in der Produktdatenerstellung und der Qualitätsanstieg sind so enorm, dass wir diese Entscheidung schon vor Jahren hätten treffen sollen.

Thilo Maurer
Geschäftsführer
Moravia GmbH
Ergebnisse
80 % schneller von Produktdaten zu fertigen Handelspartner-Exporten
Die Aufbereitung eines Exports für rund 100 Artikel dauerte zuvor etwa einen Tag; heute erstellt Moravia wiederkehrende Exporte in wenigen Minuten. Der Aufbau eines komplett neuen Export-Regelwerks ist von einem Tag auf wenige Stunden gesunken, danach lässt sich der Export für wiederkehrende Anfragen per Knopfdruck auslösen.
Die manuelle Veredelung von rund 100 Artikeln, vorher zwei bis drei Tage, gelingt heute in wenigen Stunden. Insgesamt ist Moravia rund 80 % schneller und effizienter geworden, bei gleichzeitig deutlich gestiegener Datenqualität.
Auch die Time-to-Market hat sich verkürzt: Statt vier bis acht Wochen stehen die Daten heute innerhalb weniger Tage bei den Handelspartnern bereit, die die Artikel dadurch sofort listen können.
Ausblick
Mehr Sprachen, mehr Kanäle & automatisierte Kataloge über InDesign
Moravia treibt die internationale Befüllung der Produktdaten weiter voran, abteilungs- und Business-Unit-übergreifend und getrieben durch internationale Anforderungen. Nach den Sprachen der ersten Phase folgen Polnisch und perspektivisch zwei weitere Sprachen.
Perspektivisch sollen Kataloge über InDesign erzeugt werden; die passende Middleware (EasyCatalog, PrintCloud oder Comet) wird derzeit noch evaluiert.
Das Ziel bleibt, den internen Aufwand auf die Datenqualität zu konzentrieren statt auf die Exporterstellung, und den Handelspartnern die Produktdaten noch schneller im jeweils optimalen Format bereitzustellen.
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