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Die besten PIM-Systeme für den Mittelstand 2026

8 Anbieter im großen Vergleich

Wer Produktdaten heute noch in Excel-Listen pflegt, verliert Zeit, Marge und im schlimmsten Fall Kunden. Ein PIM-System (Product Information Management) ist 2026 für jeden Hersteller, Händler und Distributor, der mehr als eine handvoll Kanäle bespielt, längst keine Frage mehr des Ob, sondern nur noch des Womit.

Die Auswahl ist allerdings unübersichtlich geworden: Über 50 Anbieter konkurrieren allein im deutschsprachigen Raum, von Open-Source-Plattformen mit Enterprise-Anspruch bis zu schlanken SaaS-Lösungen für kleine E-Commerce-Shops. Damit du dich im mittlerweile dicht gewachsenen Dschungel aus PIM-Anbietern schneller zurechtfindest, haben wir die 8 wichtigsten PIM-Anbieter für den Mittelstand und gehobenen Mittelstand in 2026 analysiert und übersichtlich aufbereitet: Akeneo, Pimcore, Centric PXM (ehemals Contentserv), Atamya, Plytix, Goodson mediaSolution3, 4ALLPORTAL und entitys.io.

Du erfährst:

  • was ein modernes PIM-System 2026 leisten muss,

  • welche Anbieter zu welcher Unternehmensgröße passen,

  • wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Lösungen liegen und

  • wie hoch die typischen Kosten und Einführungszeiten sind.

Am Ende des Artikels findest du außerdem einen FAQ-Block mit den häufigsten Fragen rund um PIM-Auswahl, Preise und Implementierung.

Was macht ein gutes PIM-System 2026 aus?

Bevor wir in die Anbieter einsteigen, kurz zur Einordnung: Ein PIM-System ist die zentrale Drehscheibe für sämtliche Produktinformationen eines Unternehmens. Es sammelt Daten aus ERP, Lieferanten-Exporten & -Importen sowie Marketing-Quellen, reichert sie an und spielt sie strukturiert an Webshops, Marktplätze, Print-Kataloge und Vertriebs-Tools aus. Gerade für Hersteller und Händler mit vielen SKUs in verschiedenen Varianten sind PIM-Systeme sind damit essenziell, wenn eine konsistente Datenqualität über alle Vertriebskanäle hinweg gewährleistet sein soll.

2026 entscheiden vor allem fünf Faktoren über ein gutes PIM:

  1. Time-to-Value: Wie schnell ist das System produktiv? Klassische Enterprise-Implementierungen mit 6–12 Monaten Projektlaufzeit sind nicht mehr Stand der Technik. Moderne Cloud-Native-Plattformen schaffen Onboarding in Wochen statt Monaten.

  2. Datenmodell-Flexibilität: Lässt sich das Datenmodell vom Kunden selbst anpassen oder ist für jede Änderung ein Implementierungspartner nötig? Das ist 2026 einer der größten Kostentreiber im laufenden Betrieb.

  3. KI-Funktionen: Automatische Übersetzungen, Textgenerierung, vereinfachter Import, Datenmapping, Klassifizierung. Wer hier nichts bietet, fällt zurück.

  4. DAM-Integration: Bilder, Videos und Dokumente gehören zu Produktdaten dazu. Ein integriertes DAM erspart eine zweite Insellösung.

  5. Flexible Integrationen & Connectoren: Im B2B entstehen Produktdaten selten in einem einzigen System. ERP, Shops, Marktplätze, DAM, Print-Systeme und Lieferantendaten müssen trotz unterschiedlicher Formate zusammenspielen. Ein gutes PIM braucht deshalb neben Standard-Connectoren auch flexible Im-/Exporte, Feldmapping und Transformationsregeln für CSV, Excel, XML, JSON oder BMEcat.

  6. Total Cost of Ownership (TCO): Lizenz, Hosting, Implementierung, Erweiterungen, Schulungen, laufender Support – also alle Kosten zusammengerechnet.

PIM-Anbieter 2026 im direkten Vergleich

Der schnelle Überblick über die 8 Systeme. Detailliertere Beschreibungen findest du weiter unten.

Anbieter

Plattform

Hosting

Open Source

API-first

DAM integriert

Zielgruppe

Time-to-Value

Preismodell

4ALLPORTAL

4ALLPORTAL DAM/PIM

Cloud, On-Premise, Hybrid

Nein

Ja

Ja

Mittelstand bis Konzern

2–5 Monate

Auf Anfrage

Akeneo

Akeneo Product Cloud

Cloud, On-Premise (Community Edition)

Ja (allerdings nur noch in der Community Edition)

Ja

Ja

Mid-Market bis Enterprise

3–6 Monate

ab ~35.000 €/Jahr

Atamya

Atamya Product Cloud

Cloud

Nein

Ja

Ja

Mittelstand

~6 Wochen

ab 599 €/Monat

Centric Software

Centric PXM

Cloud

Nein

Ja

Ja

Mittelstand bis Enterprise

3–6 Monate

Auf Anfrage

entitys.io

entitys PDOS

Cloud (multimandanten System)

Nein

Ja

Ja

Mittelstand DACH (B2B)

~5 Wochen

ab 890 €/Monat, inkl. Garantie

Goodson

mediaSolution3

On-Prem

Nein

Ja

Ja

Mittelstand DACH

3–6 Monate

Auf Anfrage

Pimcore

Pimcore PIM

Cloud, On-Premise, Hybrid

Ja

Ja

Ja

Mid-Market bis Enterprise

3–12 Monate

Community kostenlos, Enterprise auf Anfrage

Plytix

Plytix PIM

Cloud

Nein

Ja

Ja

Small Business & Startups

1–4 Wochen

Kostenlos / ab 499 €/Monat

Lesehilfe: „API-first” bedeutet, dass die gesamte Funktionalität über eine API erreichbar ist – die Voraussetzung für saubere Headless-Setups, Marketplaces und Multi-Channel-Distribution. „DAM integriert” heißt: Bilder, Videos, PDFs leben im gleichen System wie die Produktdaten, nicht in einer separaten Lösung.

Die 8 besten PIM-Anbieter 2026 im Detail

Wir gehen die Anbieter alphabetisch durch.

1. 4ALLPORTAL – Integrierte DAM-PIM-Plattform aus Gütersloh

Kurzprofil

  • Sitz: Gütersloh, Deutschland

  • Gegründet: 2001

  • Mitarbeiter: ~50–60

  • Kunden: ca. 150 (u. a. CEWE, bofrost*, ProSieben, TELE5, Warner Bros, TEEKANNE)

  • Hosting: Cloud (Kubernetes-Cluster in Deutschland) oder On-Premise

  • Module: DAM, PIM, MAM, MDM, MRM 4ALLPORTAL ist eine integrierte DAM-PIM-Plattform mit historisch starkem Digital-Asset-Management-Schwerpunkt. Die Kundenbasis besteht zu großen Teilen aus medien- und assetintensiven Unternehmen wie CEWE, Warner Bros, TEEKANNE und ProSieben.

Stärken

  • Starke DAM-Komponente mit langjähriger Praxis-Erfahrung in medienintensiven Setups

  • Modulare, anpassbare Plattform-Architektur, die individuelle Konfigurationen erlaubt

  • Hosting in Deutschland mit DSGVO-Fokus

  • Marketplace für Erweiterungsmodule (ERP-Anbindung, Shop-Connectoren, Print-Templates)

  • Etablierte Plattform mit über 20 Jahren Marktpräsenz und namhafter Kundenliste

  • Persönlicher Ansprechpartner und intensive Anbieter-Betreuung

Schwächen

  • Für reine PIM-First-Use-Cases (Marktplatz-Feeds, ETIM, eCl@ss, B2B-Sortimente) sind spezialisierte PIM-Plattformen oft passender

  • Anpassungen am System werden in der Regel gemeinsam mit dem 4ALLPORTAL-Team oder einem Implementierungspartner umgesetzt – ein klassisches Beratungs-Modell, kein Self-Service

  • In einigen Reviews wird von Performance-Einbußen bei sehr großen Datenmengen und komplexen Konfigurationen berichtet

  • Preise nur auf Anfrage (das Kostenniveau liegt allerdings klar über dem Marktdurchschnitt)

  • Spürbare Kosten für Inbetriebnahme und laufenden Support

  • Steile Lernkurve bei den vielen Anpassungsmöglichkeiten

Geeignet für

Mittelständische Marken, Medien- und Verlagsunternehmen sowie Konzerne aus DACH mit hohem Medien-/Asset-Aufkommen, die eine integrierte DAM-PIM-Plattform mit deutschem Hosting suchen.

2. Akeneo – Der globale Marktführer aus Frankreich

Kurzprofil

  • Sitz: Nantes (Frankreich)

  • Gegründet: 2012

  • Hosting: Akeneo Product Cloud (SaaS), Community Edition self-hosted

  • Kunden: u. a. Chico’s, Steelcase, TaylorMade Golf, Kering

  • Module: Akeneo PIM, Onboarder (Supplier-Onboarding), Asset Manager (DAM-Light), App Store Akeneo ist einer der bekanntesten PIM-Anbieter weltweit und einer der wenigen mit echter Open-Source-DNA. Die Community Edition kann kostenlos genutzt werden, während der größere Funktionsumfang (KI-Enrichment, erweiterte Workflows, Asset Manager, Activation) Teil der kostenpflichtigen Akeneo Product Cloud ist.

Stärken

  • Intuitive, benutzerfreundliche Oberfläche

  • Sehr starkes Partner- und Integrations-Ökosystem mit App-Marketplace (Shopify, Magento, BigCommerce, Salesforce u. v. m.)

  • Leistungsfähige Regel-Engine und Bulk-Edit-Funktionen für große Sortimente

  • Skalierbar bis in Millionen-SKU-Bereiche

  • Kostenlose Community Edition und aktive Open-Source-Community

  • Reife KI-Features für Enrichment, Übersetzung und Konsistenzprüfung

  • MACH-Alliance-Mitglied, gut dokumentierte APIs, reaktionsschneller Support

Schwächen

  • Hohes Kostenniveau; viele attraktive Features kommen als kostenpflichtige Add-ons

  • Komplexe Ersteinrichtung und steile Lernkurve, produktiver Einsatz in der Regel mit Implementierungspartner

  • Workflow-Engine arbeitet in festen Intervallen, nicht in Echtzeit

  • Asset-Management nur als Add-on und weniger ausgereift als das PIM-Kernprodukt

  • UI- und Plattform-Anpassungen ohne Backend-Zugriff stark limitiert

  • B2C- und E-Commerce-lastig; B2B-Anwendungsfälle nicht der Schwerpunkt

Geeignet für

Mittelständische bis große Marken und Retailer mit internationaler Ausrichtung, gut ausgestattetem Projektbudget und einem Implementierungspartner an der Seite.

3. Atamya – Cloud-Native PIM aus dem Ruhrgebiet

Kurzprofil

  • Sitz: Bochum, Deutschland (zuvor unter dem Namen eggheads aktiv)

  • Gegründet: 1990

  • Mitarbeiter: ~100

  • Kunden: ~400

  • Hosting: Cloud-native (MACH-Architektur)

  • Module: PIM, MDM, DAM, MAM, PXM Atamya hat 2024 das Markenrelaunch des PIM-Anbieters eggheads vollzogen und positioniert sich seitdem klar als cloud-native PIM-Plattform nach MACH-Standard (Microservices, API-first, Cloud-native, Headless). Die Zielgruppe sind explizit Mittelständler mit Produktportfolios zwischen 1.000 und 1 Mio. SKUs.

Stärken

  • KI-Funktionen: Datenimport aus PDFs und Word-Dateien per Texterkennung, integriertes ChatGPT für Produkttexte und DeepL für Echtzeit-Übersetzungen

  • Hochflexibles, ohne Programmierung anpassbares Datenmodell mit Multi-Domain-Ansatz (PIM + MDM)

  • Moderne Cloud-native MACH-Architektur (API-first, Microservices, Headless)

  • Performance bis 10 Mio. SKUs in Last-Tests dokumentiert

  • BPMN-basierte Workflows mit integriertem Datenqualitätsmanagement (DQM)

Schwächen

  • Übersichtlichkeit der Oberfläche: Informationen sind teilweise weitläufig verteilt; komprimiertere Darstellung wäre bei komplexen Datenstrukturen hilfreich

  • Als noch junge SaaS-Plattform in einigen Bereichen noch nicht „feature complete”

  • DAM/MAM-Funktionalität deckt die Grundlagen, ist gegenüber spezialisierten DAM-Plattformen aber funktional eingeschränkter

  • Template- und Print-Logik (eigene Greifersprache) gilt als komplex

  • Reaktionszeiten bei kleineren Detailfragen können punktuell länger ausfallen

  • Planungstransparenz in Implementierungsprojekten könnte konsistenter sein

Geeignet für

Mittelständische Hersteller und Händler aus DACH, die ein cloud-natives PIM mit MDM-Anteil suchen und bereit sind, das System mit einem klassischen Partner-Setup einzuführen.

4. Centric PXM (ehemals Contentserv) – Der Enterprise-Klassiker

Kurzprofil

  • Sitz: Centric Software, Campbell (USA, Mutterkonzern); Contentserv AG mit Sitz in Rohrbach (Schweiz)

  • Gegründet: 1999 (Contentserv); 2024 Übernahme durch Centric Software

  • Mitarbeiter: 200+

  • Kunden: 101–500 weltweit

  • Hosting: SaaS (Hosting in Europa, DSGVO-konform)

  • Module: Centric PIM, Centric DAM, Centric MDM, Centric ShoppingFeed (Syndication), Centric DSA (Digital Shelf Analytics) Contentserv ist seit 2024 in Centric Software aufgegangen und tritt nun unter der Marke Centric PXM auf. Die Plattform ist eine der etabliertesten Enterprise-PIM-Lösungen in Europa und positioniert sich als „AI-driven Product Commercialization Platform” mit klarem Fokus auf große Markenhersteller, Retailer und Distributoren.

Stärken

  • All-in-One-Plattform mit PIM, DAM und MDM in einer Lösung

  • Starke DAM-Funktionalitäten mit nativer Bildbearbeitung und Verknüpfung

  • Volle Unterstützung von B2B-Klassifikationsstandards (eCl@ss, ETIM, UNSPSC, BMECat)

  • Workflows mit visuellen Oberflächen sowie Print- und Multichannel-Publishing

  • Große Installationsbasis in Europa (DACH) mit starkem Implementierungspartner-Netzwerk (Valantic, dotSource, Parsionate u. a.)

  • Reife KI-Features für Content-Enrichment, Validierung und Lokalisierung

Schwächen

  • Klassisches Lizenzmodell, Preise nur auf Anfrage

  • Implementierung als Großprojekt – typischerweise 6–12 Monate

  • Komplexe Bedienung, Schulungsaufwand hoch

  • Änderungen am Datenmodell und an Workflows in der Regel über Implementierungspartner

  • Kein API-first-Design im engeren Sinne (gewachsene Plattform)

  • Übernahme durch Centric Software bringt für Bestandskunden Unsicherheiten beim Roadmap-Fokus

Geeignet für

Großunternehmen mit komplexen Sortimenten, internationalen Vertriebskanälen, eigenem Projektbudget und einem festen Implementierungspartner.

5. Goodson mediaSolution3 – PIM-Expertise aus Österreich

Kurzprofil

  • Sitz: Österreich

  • Marktpräsenz: über 20 Jahre Projekterfahrung

  • Plattform: mediaSolution3 (am Markt seit 2003)

  • Mitarbeiter: ~21

  • Kunden: unter 100 (laut PIM-Verzeichnis)

  • Hosting: Cloud & On-Premise

  • Module: mS3 PIM, mS3 Commerce, mS3 Publish, mS3 Flip Goodson Softwaresolutions ist ein Hybrid-Anbieter: Das Unternehmen ist sowohl Hersteller der eigenen PIM-Plattform mediaSolution3 als auch klassischer Implementierungspartner für PIM-, E-Business- und Digital-Publishing-Projekte. Auf der eigenen Website beschreibt sich Goodson selbst zuerst als „führender Implementierungspartner” – das Eigenprodukt mediaSolution3 ist Teil dieser Beratungsleistung. Auf OMR Reviews zählt mediaSolution3 zu den Top-Rated-Produkten im Bereich Product Information Management Q1/2026 mit einer Bewertung von 4,7.

Stärken

  • Stabilität und Zuverlässigkeit auch bei mehreren Millionen Datensätzen

  • Sehr starker, lösungsorientierter Support mit langjähriger Branchen-Expertise

  • Klare Datenstrukturen mit Vererbungslogik und Beziehungsmodellierung

  • Print- und Katalog-Engine mit automatisierter PDF-Generierung in mehreren Sprachen

  • Über 20 Jahre Erfahrung in PIM-Implementierungsprojekten

  • Flexibles, konfigurierbares Baukastensystem (PIM, Commerce, Publish, Flip)

Schwächen

  • UI funktional, aber wenig modern – Einarbeitung für neue Nutzer zäh

  • Nutzerreviews berichten von aufwendiger initiale Einrichtung und Datenmigration

  • Anpassungen (neue Felder, Exporte) laufen in der Regel über Goodson

  • Performance bei sehr großen Datenmengen und komplexen Filtern teils langsam

  • Mobile- und Tablet-Nutzung deutlich eingeschränkt

  • Neue Features und UI-Verbesserungen kommen vergleichsweise langsam

Geeignet für

Mittelständische Unternehmen aus DACH mit hoher Print-Komponente (Kataloge, Datenblätter, technische Dokumentation), die einen langfristigen Beratungs- und Implementierungspartner suchen und die langjährige Marktpräsenz höher gewichten als ein modernes UI oder eine offensive Cloud-/KI-Roadmap.

6. Pimcore – Die Open-Source-Plattform für Tech-affine Teams

Kurzprofil

  • Sitz: Salzburg, Österreich

  • Gegründet: 2010

  • Nutzer: über 118.000 Unternehmen weltweit

  • Hosting: Cloud, On-Premise oder Hybrid

  • Lizenzmodell: Open-Core (Community Edition kostenlos; Professional, Enterprise, Enterprise PaaS kostenpflichtig)

  • Module: PIM, MDM, DAM, CDP, DXP, E-Commerce Pimcore ist die wohl bekannteste Open-Source-Plattform für Datenmanagement und Customer Experience und vereint PIM, MDM, DAM, CDP und DXP unter einem Dach. Damit ist Pimcore weniger ein PIM-Tool im engeren Sinne, sondern eher eine vollwertige Daten- und Experience-Plattform.

Stärken

  • Extreme Flexibilität und Anpassbarkeit der Datenstrukturen ohne Code-Anpassungen am Kern

  • All-in-One-Plattform: PIM, MDM, DAM, CMS, CDP und Digital Commerce auf einer Basis

  • API-first-Architektur mit offener REST/GraphQL-API; ideal für Headless-Szenarien

  • Keine Limits bei Produktanzahl, Nutzern oder Vertriebskanälen

  • Aktive globale Community und über 118.000 Unternehmen weltweit

  • Community Edition kostenlos verfügbar

Schwächen

  • Steile Lernkurve durch enormen Funktionsumfang und framework-artigen Charakter

  • Setup und Konfiguration erfordern fast immer erfahrene Entwickler oder einen Implementierungspartner

  • Admin-Backend Rezensionen zufolge teils technisch und wenig modern

  • Hohe Abhängigkeit von Integratoren bei laufenden Anpassungen

  • Digital Commerce Framework in bestimmten Konstellationen instabil

  • Lizenzen zwar bereits ab 8.400 €/Jahr (Professional), Enterprise-Varianten aber deutlich darüber – die Open-Source-Lizenz täuscht über die tatsächlichen Gesamtkosten hinweg

Geeignet für

Tech-affine Unternehmen und Konzerne mit eigener IT-Mannschaft oder einem starken Implementierungspartner, die maximale Flexibilität und Hoheit über Code und Hosting wollen.

7. Plytix – Das Einstiegs-PIM für für kleine Unternehmen und Startups

Kurzprofil

  • Sitz: Málaga, Spanien

  • Hosting: Cloud (SaaS)

  • Lizenzmodell: Freemium + Subscription

  • Module: PIM + Cloud DAM

  • Zielgruppe: Small & Mid-Business Plytix hat sich konsequent als PIM für kleine Unternehmen und Startups positioniert – mit transparenter Preisstruktur, schnellem Self-Service-Onboarding und einer aufgeräumten Oberfläche. Auf G2 erreicht Plytix mit 420 Bewertungen einen Schnitt von 4,7 von 5; auf OMR Reviews stammt die Mehrzahl der Bewertungen aus Kleinunternehmen unter 50 Mitarbeiter.

Stärken

  • Modernes, aufgeräumtes UI mit niedriger Einstiegshürde

  • Schnelles Self-Service-Onboarding ohne zwingenden Implementierungspartner

  • Brand Portals zur Bereitstellung von Produktdaten an Händler und Marktplätze

  • REST-API mit Standard-Connectoren für Shopify, Magento, WooCommerce

  • Öffentliche Produkt-Roadmap mit Kunden-Voting

  • Free-Plan bis 1.000 SKUs, Pro-Tarif ab 499 $/Monat

Schwächen

  • Eingeschränkte Vererbungslogik für Varianten und komplexe Datenmodelle

  • Rechte- und Rollenverwaltung weniger granular als bei Mittelstands- und Enterprise-Wettbewerbern

  • Keine Attribute auf Asset-Ebene; DAM-Funktionalität auf Standard-Use-Cases zugeschnitten

  • UI und Hauptsupport-Inhalte nur auf Englisch

  • API-Rate-Limits können bei größeren Datenmengen oder Echtzeit-Synchronisationen zum Engpass werden

  • Funktionsumfang ab gewachsenen Mittelstands-Setups (komplexe B2B-Klassifikationen, mehrsprachige Workflows mit Validierungslogik) schnell ausgereizt

Geeignet für

Kleine bis mittlere Online-Brands, D2C-Shops und Startups, die schnell starten wollen und kein komplexes Datenmodell brauchen.

8. entitys.io – Das PIM für Mittelständler, die unabhängig bleiben wollen

Kurzprofil

  • Sitz: Münster (Hessen), Deutschland

  • Historie: Gegründet 2005 als Stammdaten-Beratung. Nach 16 Jahren Implementierungs- und Beratungsprojekten für mittelständische Kunden entschied sich das Team 2021, ein eigenes PIM-System zu bauen – das, was es selbst in all den Beratungsprojekten vermisst hatte. Seit 2021 ist entitys.io eigenständiger Software-Hersteller.

  • Hosting: Multi-Tenant-Cloud (SaaS), Serverstandort Deutschland

  • Module: PIM, DAM, Universal Connector, KI-Toolbox (DeepL, ChatGPT u. a.)

  • Auszeichnungen: OMR PIM Leader Q1 2026, 4,9/5 auf OMR Reviews, 4,8 auf Software Advice, 4,8 auf Capterra

  • Kunden: Fristads, Kränzle, Hultafors, Blakläder, CSL Behring, Georg Fischer, FHB u. a.

entitys.io hat eine im deutschen PIM-Markt eher seltene Entwicklungshistorie: 16 Jahre war das Team als Implementierungs- und Beratungspartner für andere PIM-Systeme im DACH-Mittelstand tätig, bevor 2021 die Entscheidung fiel, ein eigenes Produkt zu entwickeln: Ein SaaS-PIM, das Mittelständler ohne mehrmonatiges Implementierungsprojekt und ohne dauerhafte Partner-Abhängigkeit betreiben können. Die Plattform ist entsprechend jung mit einer kleineren Kundenbasis als die etablierten Wettbewerber, erzielt auf OMR Reviews jedoch die höchste Durchschnittsbewertung aller in diesem Vergleich betrachteten Anbieter.

Stärken

  • Beratungs-DNA im Software-Produkt: Onboarding und Support kommen von Menschen, die jahrelang andere PIM-Systeme im Mittelstand implementiert haben. Anstelle von klassischem Ticket-Support gibt es echte Praxis-Beratung

  • Kunden-Autarkie als Architekturprinzip: Datenmodell, Felder, Workflows und Validierungen pflegen Anwender selbstständig ohne Code – ein bewusster Gegenentwurf zum partnerabhängigen Modell vieler Wettbewerber

  • Einfluss auf die Roadmap: Kunden können Features gemeinsam mit dem entitys-Team entwickeln und priorisieren. Ein Vorteil den große Plattformen mit hunderten Kunden so nicht anbieten können

  • Modernes Produkt-Fundament: 2021 als Multi-Tenant-Cloud-SaaS von Grund auf entwickelt – API-first und mit KI-Toolbox (DeepL, ChatGPT, Claude) von Beginn an

  • Schneller produktiver Einsatz in ~5 Wochen plus Mission-Complete-Garantie (Sonderkündigungsrecht nach 3 Monaten inkl. Erstattung der Launchpack-Kosten)

  • Universal Connector statt Connector-Abhängigkeit: Neben Standard-Connectoren wie SAP, ERP-Connect, Canto, Shopify, priint oder easyCatalog bietet entitys.io mit dem Universal Connector ein flexibles Baukasten-Modul für individuelle Anbindungen. Importe und Exporte lassen sich über Feldmapping und No-Code-Transformationen an kundenspezifische Systeme, Formate und Workflows anpassen - etwa für CSV, Excel, XML, JSON oder BMEcat. Damit können auch Schnittstellen umgesetzt werden, für die es keinen fertigen Standard-Connector gibt.

  • DSGVO-konformes Hosting in Deutschland

Schwächen

  • Als Software-Produkt erst seit 2021 am Markt; Feature-Tiefe geringer als bei gewachsenen Systemen

  • Kein riesiger Connector-Marketplace wie Pimcore oder Akeneo: Dafür bietet entitys.io neben ausgewählten Standard-Connectoren einen Universal Connector für individuelle Importe, Exporte, Feldmappings und No-Code-Transformationen.

  • Kleines Partner-Ökosystem (Inhouse-fokussiertes Modell)

  • Klarer DACH-Fokus, keine US- oder APAC-Präsenz

  • Nicht die richtige Wahl für Konzerne mit hochspezifischen Compliance- und MDM-Anforderungen

Geeignet für

Mittelständische B2B-Marken, Hersteller und Distributoren in DACH, die ein modernes PIM mit transparenten Preisen suchen und ihre wichtigsten ERP-, Shop-, DAM-, Print- und Lieferantenschnittstellen zuverlässig abbilden wollen – ohne monatelanges Individualprojekt und ohne dauerhafte Abhängigkeit von externen Integratoren. Besonders stark ist entitys.io bei technisch anspruchsvollen Produktdaten, wie sie im B2B-Umfeld häufig vorkommen: komplexe Artikelstrukturen, Varianten, Klassifikationen und kanalabhängige Anforderungen bleiben auch dann beherrschbar, wenn Sortimente wachsen, neue Kanäle hinzukommen oder Datenmodelle angepasst werden müssen.

Direktvergleich: Die DACH-Mittelstands-PIMs im Detail

Vier Anbieter konkurrieren am direktesten um den deutschsprachigen Mittelstand: entitys.io, Atamya, 4ALLPORTAL und Goodson mediaSolution3. Sie unterscheiden sich vor allem in zwei Dingen: Wer macht die laufenden Anpassungen – der Kunde selbst oder ein Partner? Und: Wie groß ist das Connector- und Partner-Ökosystem im Verhältnis zur Mitsprache bei der Produktentwicklung?

Kriterium

entitys.io

Atamya

4ALLPORTAL

Goodson mediaSolution3

Produktiver Einsatz

~5 Wochen

~6 Wochen

3–6 Monate

3–6 Monate

Datenmodell ändern

Kunde autark, ohne Code

i. d. R. über Partner

meist mit Anbieter-Support

über Goodson-Beratung

Einfluss auf Roadmap

Kunden können Features mitentwickeln und priorisieren

begrenzt

begrenzt

über Beratungs-/Projektrahmen

Transparenter Preis

Ja, inkl. Garantie

Ja

Nein (auf Anfrage)

Nein (auf Anfrage)

KI-Tools integriert

KI-Toolbox

Smart Import + KI-Setup

Über KI-Module

Über KI-Modul

DAM

nativ integriert

nativ integriert

nativ integriert

als Modul buchbar

Integrations- & Betreuungsmodell

Inhouse-Betreuung mit ausgewählten Partnern; Standard-Connectoren + Universal Connector für individuelle B2B-Schnittstellen

Partner- und Projektsetup mit wachsendem Ökosystem

Anbieter-/Partnerbetreuung mit etabliertem Modul- und Integrationsumfeld

Projektbasierte Beratung und Integrationen über Goodson

OMR Reviews

4,9/5

4,8/5

4,7/5

4,7/5

Kündigungs- / Risiko-Schutz

Mission-Complete-Garantie

Hosting

Multi-Tenant-Cloud (DE)

Cloud (DE/DACH)

Cloud (DE) oder On-Prem

On-Prem

Was diese Tabelle zeigt

  • Autarkie statt Partner-Abhängigkeit: Atamya, 4ALLPORTAL und Goodson setzen alle auf Partner- oder Anbieter-Anpassungen am Datenmodell. entitys.io ist als einziger Anbieter explizit so gebaut, dass Anwender Felder, Workflows und Validierungen ohne Code selbst pflegen.

  • Mitsprache statt Roadmap-Roulette: Bei entitys.io können Kunden Features mitentwickeln und priorisieren. Wer als Mittelständler vermeiden möchte, dass die eigenen Anforderungen jahrelang auf einer Roadmap zwischen hunderten anderen liegen, findet hier echtes Mitspracherecht.

  • Beratungs-DNA trifft modernes Produkt: Das Team von entitys hat 16 Jahre lang andere PIM-Systeme im Mittelstand implementiert, bevor es 2021 ein eigenes SaaS-Produkt entwickelt hat. Das verbindet die Service-Qualität klassischer Beratungshäuser mit einer modernen Cloud-Architektur.

  • Preis & Risiko: entitys.io ist der einzige Anbieter mit einer Mission-Complete-Garantie inkl. Erstattung der Launchpack-Kosten – ein wirtschaftliches Commitment, das im PIM-Markt sonst niemand abgibt.

  • Integrations-Strategie: entitys.io setzt nicht auf möglichst viele Marketplace-Apps, sondern auf passgenaue Integrationen für reale B2B-Systemlandschaften. Standard-Connectoren für SAP, ERP-Connect, Canto, Shopify, priint oder easyCatalog werden mit dem Universal Connector kombiniert – für flexible Importe, Exporte, Feldmappings und No-Code-Transformationen entlang gewachsener ERP-, Shop-, DAM-, Print-, Marktplatz- und Lieferantenprozesse.

Was kostet ein PIM-System 2026?

Die Spannbreite ist groß und der Lizenzpreis ist selten der größte Posten. Realistische Größenordnungen für ein produktives PIM-Setup pro Jahr (inkl. Implementierung im ersten Jahr):

  • Einstieg / SMB: ab 6.000–25.000 €/Jahr (z. B. Plytix, Atamya- oder entitys.io-Setup)

  • Mittelstand: 25.000–120.000 €/Jahr (entitys.io Custom Enterprise Lösung, Atamya, 4ALLPORTAL, kleinere Akeneo-Setups)

  • Enterprise: 100.000 € bis weit über 500.000 €/Jahr (Centric PXM, große Akeneo- oder Pimcore-Setups inkl. Partnerleistungen)

Die zwei größten verdeckten Kosten sind erfahrungsgemäß Implementierung (oft das 1- bis 3-fache der Jahreslizenz im ersten Jahr) und Change Requests am Datenmodell im laufenden Betrieb. Hier zahlen sich Systeme mit hoher Kunden-Autarkie wirtschaftlich am meisten aus.

FAQ: Häufige Fragen zur PIM-Auswahl 2026

Was ist ein PIM-System?

Ein PIM-System (Product Information Management) ist die zentrale Plattform, in der ein Unternehmen alle Produktdaten – Attribute, Beschreibungen, Übersetzungen, Bilder, Klassifizierungen, Preise – sammelt, anreichert und an Webshops, Marktplätze, Print-Kataloge und Vertriebs-Tools ausspielt. Es ist die „Single Source of Truth” für alle produktbezogenen Informationen.

Welches PIM-System ist das beste für den Mittelstand?

Für den deutschsprachigen Mittelstand sind entitys.io, Atamya und 4ALLPORTAL die drei spezialisiertesten Plattformen. Sie unterscheiden sich primär in der Implementierungs- und Partner-Philosophie: entitys.io setzt am stärksten auf Kunden-Autarkie, Inhouse-Betreuung und Mitspracherecht bei der Produkt-Roadmap. Atamya positioniert sich über moderne MACH-Architektur und ein wachsendes Partner-Netzwerk. 4ALLPORTAL ist die etabliertere Plattform mit enger PIM-DAM-Verzahnung und langer Marktpräsenz.

Wie lange dauert die Einführung eines PIM-Systems?

Das hängt massiv vom System und vom eigenen Datenstand ab. Faustregel:

  • Cloud-native SaaS-Lösungen (entitys.io, Atamya, Plytix): 4 Wochen bis 3 Monate

  • Klassische Mittelstands-PIMs (4ALLPORTAL, Goodson): 3–6 Monate

  • Enterprise-PIMs mit Partner (Centric PXM, Akeneo, Pimcore Enterprise): 6–12 Monate

Open Source PIM oder SaaS – was lohnt sich?

Open-Source-PIMs wie Pimcore oder die Akeneo Community Edition sind nur dann günstiger, wenn das Unternehmen eigene IT-Ressourcen für Hosting, Betrieb, Updates und Erweiterungen hat. Andernfalls ist die TCO einer modernen SaaS-Lösung in den meisten Fällen niedriger und der Anbieter trägt die Verantwortung für Verfügbarkeit, Security und Roadmap. Einen ausführlichen Bericht zur TCO in Sachen PIM findest du hier.

Was ist der Unterschied zwischen PIM und DAM?

Ein PIM verwaltet strukturierte Produktdaten (Texte, Attribute, Preise, Klassifizierungen). Ein DAM (Digital Asset Management) verwaltet unstrukturierte Medien (Bilder, Videos, PDFs, 3D-Files). In der Praxis sind beide Welten so eng verzahnt, dass moderne Plattformen wie entitys.io, 4ALLPORTAL oder Atamya beides integriert anbieten.

Brauche ich für ein PIM einen Implementierungspartner?

Bei klassischen Enterprise-Lösungen (Centric PXM, Pimcore Enterprise, große Akeneo-Setups) führt am Implementierungspartner kaum ein Weg vorbei. Bei modernen Mittelstands-PIMs wie entitys.io ist genau das umgekehrt: Der Anbieter selbst übernimmt Onboarding und Schulung, und der Kunde wird befähigt, Anpassungen anschließend selbst vorzunehmen. Das spart langfristig fünf- bis sechsstellige Summen an Partnerkosten.

Welche KI-Features sollte ein modernes PIM 2026 bieten?

Mindestens drei Dinge: automatische Übersetzungen (etwa über DeepL-Integration), KI-gestützte Textgenerierung für Produktbeschreibungen (z. B. ChatGPT-Anbindung) und KI-Mapping beim Import von Lieferantendaten. Bonus: KI-Klassifizierung gegen ETIM/eCl@ss-Standards und automatische Datenqualitäts-Checks.

Kann ich ein PIM-System auch in der Cloud aus Deutschland hosten?

Ja, entitys.io, 4ALLPORTAL, Atamya und Pimcore bieten DSGVO-konformes Hosting in Deutschland bzw. der EU. Bei US-amerikanischen Anbietern oder der Akeneo Product Cloud sollte der Hosting-Standort vorab geklärt werden.

Fazit: Welche PIM-Lösung 2026 zu welchem Unternehmen passt

Bei der PIM-Auswahl 2026 geht es weniger um das größte System am Markt als um die Frage, welches PIM die eigene Komplexität am besten beherrschbar macht. Konzerne brauchen oft maximale Enterprise-Funktionalität und breite Partnerlandschaften. Mittelständische B2B-Unternehmen brauchen vor allem schnelle Einführung, transparente Kosten, flexible Schnittstellen und die Fähigkeit, technische Produktdaten im Alltag selbstständig zu steuern.

  • Großkonzerne mit komplexen, internationalen Anforderungen kommen an Demo-Terminen mit Centric PXM, Akeneo oder Pimcore Enterprise kaum vorbei. Die Funktionsfülle ist beeindruckend, Implementierung, TCO und Partner-Abhängigkeit aber ebenfalls.

  • Kleinere Setups mit Shop und Marktplatz-Feed sind mit Plytix sehr gut bedient.

  • Der DACH-Mittelstand hat mit entitys.io, Atamya, 4ALLPORTAL und Goodson vier ernsthafte Optionen, die sich vor allem in der Implementierungs-Philosophie und im Partner-Modell unterscheiden (siehe Direktvergleich oben).

Für wen entitys.io 2026 die beste Wahl ist:

entitys.io passt besonders gut zu mittelständischen B2B-Marken, Herstellern und Distributoren, die technisch anspruchsvolle Produktdaten beherrschbar machen wollen – ohne monatelanges Implementierungsprojekt und ohne dauerhafte Abhängigkeit von externen Integratoren. Die Plattform ist stark, wenn komplexe Artikelstrukturen, Varianten, Klassifikationen, Datenblätter, Übersetzungen und kanalabhängige Anforderungen im Alltag flexibel gesteuert werden müssen. Dazu kommen transparente Preise, Inhouse-Betreuung, Kunden-Autarkie bei Datenmodell und Workflows sowie echtes Mitspracherecht in der Produktentwicklung.

Für wen entitys.io 2026 nicht die richtige Wahl ist:
Weniger passend ist entitys.io für Konzerne mit sehr großen internationalen Datenorganisationen, Hunderten Datenstewards, hochspezifischen Governance-Strukturen oder fest gesetzten globalen Implementierungspartnern. Auch Unternehmen, die primär eine breit ausgebaute Enterprise-Suite mit maximalem Standard-Ökosystem und Konzernprozessen suchen, sollten zusätzlich Anbieter wie Akeneo, Pimcore oder Centric PXM prüfen.

Nächster Schritt: Kostenfreien Kennenlern-Call mit entitys.io vereinbaren oder entitys.io 4 Wochen lang kostenlos testen


Stand: Mai 2026. Alle Angaben basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen der Anbieter sowie auf Bewertungsplattformen wie OMR Reviews, G2, Capterra, GetApp und Gartner Peer Insights. Preise und Featureumfänge können sich ändern

Simon Manz, CEO und Mitgründer der entitys GmbH

Simon Manz

Simon ist Unternehmer und Executive Coach. Mit seiner Erfahrung aus über fünf Jahren bei BCG und der Gründung von entitys.io konzentriert er sich darauf, mittelständische Unternehmen bei Wachstum und Transformation zu unterstützen. Sein Schwerpunkt liegt auf pragmatischen Lösungen, die nachhaltigen Erfolg ermöglichen.

Simon Manz, CEO und Mitgründer der entitys GmbH

Simon Manz

Simon ist Unternehmer und Executive Coach. Mit seiner Erfahrung aus über fünf Jahren bei BCG und der Gründung von entitys.io konzentriert er sich darauf, mittelständische Unternehmen bei Wachstum und Transformation zu unterstützen. Sein Schwerpunkt liegt auf pragmatischen Lösungen, die nachhaltigen Erfolg ermöglichen.

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